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Bei dem Kunden aus der Automobilzulieferer-Branche, der das neue Fräszentrum in Auftrag gegeben hat, ersetzen mittlerweile zwei neue Fertigungszellen vier klassische Fräsmaschinen, mit denen sowohl Kunststoffe als auch die Verbundwerkstoffe CFK und GFK bearbeitet werden.
Damit spart der Anwender auch Energie, denn der Roboter ist im Stromverbrauch sparsamer als die klassische Fräsmaschine. Im Vergleich zu den klassischen Fräsmaschinen hat der Kunde sogar in der Anschaffung schon rund 30% weniger Investitionskosten.
Da die Schwerpunkte von Martin Mechanic im Sondermaschinenbau und in der Automatisierungstechnik liegen, ist das neue Fräszentrum je nach Kundenwunsch natürlich auch in größeren oder kleineren Varianten realisierbar. Als Lieferant von Systemlösungen wird je nach Wunsch die komplette Prozesskette ausgestaltet.
Master-SPS ist „Gehirn“ des Roboter-Fräszentrums
Mit dem MFZ 2930 bietet Martin Mechanic alles aus einer Hand. Das gilt auch für die Entwicklung der Steuerungssoftware, dem entscheidenden Vorteil dieses Fräszentrums: Denn nur mit einer passgenauen und raschen Programmierung arbeitet es produktiv. Die Master-SPS ist das „Gehirn“ des Fräszentrums, das sämtliche CAD/CAM-Daten für das Bewegungsprogramm an den Roboter, der als „Slave“ im Netzwerk konfiguriert ist, weitergibt.
Im Einsatz sind also zwei komplett autarke Steuerungen, die miteinander korrespondieren. Dabei gibt die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) die Signale für die komplette Abfolge der Produktion. Die Master-SPS der Anlage wird ebenfalls von Martin Mechanic programmiert.
* Claus Martin ist Geschäftsführer der Martin Mechanic Friedrich Martin GmbH & Co. KG in 72202 Nagold.
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