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Dittel Messtechnik nutzt dafür mehrere Schneidmaschinen, von denen einige schon seit über 30 Jahren in Betrieb sind. Alle Maschinen stammen aus der Produktion der dk Präzisionstechnik aus Reutlingen und werden vor allem für die Herstellung von Grundlochgewinden in Edelstahl genutzt. Mit der Drehmomentüberwachung kann nicht nur ein Bohrerbruch vermieden werden, sondern die Maschine erkennt auch rechtzeitig, wann das Werkzeug stumpf wird und ausgetauscht oder nachgeschärft werden muss.
Da diese Maschinen ausgelastet sind, hat sich Dittel dafür entschieden eine weitere, fünfte Gewindeschneidmaschine anzuschaffen. Die Wahl fiel auf die aktuelle Version der Gewindequick von dk, die als dritte Generation komplett überarbeitet und optimiert im Herbst 2012 vorgestellt wurde. Mit einer verbesserten Motor- und Steuerungstechnik können mit der kleineren Gewindequick GQ-6 nun Gewindegrößen von M0,8 bis M6 und mit der größeren Variante GQ-10 Gewindegrößen von M2 bis M10 hergestellt werden.
Die Werkzeugmaschine ist nicht in jedem Fall die beste Wahl
Die Experten von dk betonen immer wieder, dass viele Anwender irrtümlich der Ansicht sind, dass ein modernes und in der Anschaffung teures Bearbeitungszentrum alle nötigen Zerspanungsprozesse durchführen sollte – so auch die Gewindeherstellung. Das ist zwar nachvollziehbar doch in vielen Fällen ist es nachweislich wirtschaftlicher, Gewinde nicht auf einer Fräsmaschine, sondern separat, beispielsweise mit der Gewindequick, zu fertigen.
Bei näherer Betrachtung sind zum einen die Maschinenzeiten günstiger, denn eine Gewindequick kostet nur Bruchteile eines Bearbeitungszentrums und das Gewindeschneiden kann oftmals durch das Maschinenpersonal selbst parallel neben der Bedienung des Bearbeitungzentrums durchgeführt werden. Das stärkste Argument aber findet sich in der sehr stabilen Prozesssicherheit, die der Anwender mit einer CNC-Anlage nicht immer erreicht. Umgekehrt kann etwa ein abgebrochener Gewindebohrer zu Ausfallzeiten und hohen Kosten führen; sowohl durch eine Beschädigung am Werkstück als auch am Gewindebohrer selbst. In jedem Fall muss der Prozess gestoppt werden.
Schneiden ohne Zwangsvorschub mittels Gewichtsausgleichssystem
Die dk-Gewindefertigungsmaschine Gewindequick ist nach Eingabe des maximal zulässigen Drehmoments, der gewünschten Drehzahl und Gewindetiefe sofort einsatzbereit. Mit der Maschine können Gewinde jeder Art – auch Feingewinde oder UNC/UNF-Gewinde – problemlos und sicher geschnitten oder geformt werden. Der Gewindebohrer zieht sich während des Prozesses selbstständig ohne Zwangsvorschub in das zu bearbeitende Werkstück hinein. Leitspindeln oder Leitpatronen sind nicht notwendig.
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