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Schmersal auf der Motek 2017 Sicherheitszuhaltung mit Türgriffbetätiger und integriertrer RFID-Technik

Die Sicherheitszuhaltung AZM201 mit dem praktischen Türgriffbetätiger gibt es jetzt mit integrierter RFID-Technik. Damit wird die Codierstufe „hoch“ erreicht.

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Die Sicherheitszuhaltung AZM201 mit Türgriffbetätiger gibt es jetzt mit integrierter RFID-Technik.
Die Sicherheitszuhaltung AZM201 mit Türgriffbetätiger gibt es jetzt mit integrierter RFID-Technik.
(Bild: Schmersal)

Die Zuhaltung von Schmersal hat nun einen erhöhten Manipulationsschutz nach den Anforderungen der DIN ISO 14119. Darüber hinaus könne die Sicherheitszuhaltung AZM201 umfangreiche Diagnoseinformationen an eine übergeordnete Steuerung weiterleiten, sodass im Sinne von Industrie 4.0 eine vorbeugende Instandhaltung möglich werde.

Der integrierte ergonomische Türgriffbetätiger spart in der Regel einen separaten Türgriff, wenn die Zuhaltung in Griffhöhe montiert wird. Er ist für alle Standardaluminiumprofile in 40 mm Breite geeignet und kann optional durch eine auf der Innenseite angebrachte Fluchtentriegelung ergänzt werden.

Bei Bedarf ist die Sicherheitszuhaltung auch mit einer Stangenverriegelung lieferbar, die mehr Stabilität biete und sich deshalb für größere Schutztüren eignet. In der vorgestellten Ausführung schafft die RFID-Technik die Voraussetzung dafür, dass der Anwender zwischen drei Arten der Codierung wählen und so das angemessene Niveau der Manipulationssicherheit festlegen kann: In der Grundversion akzeptiert der AZM400 jeden geeigneten Betätiger. Eine zweite Ausführung akzeptiert nur den Betätiger, der beim ersten Einschalten eingelernt wurde. Bei einer dritten Variante lässt sich dieser Anlernvorgang beliebig oft wiederholen. Eine Freigabesperre von zehn Minuten soll den kurzfristigen Wechsel eines Betätigers verhindern und somit den Manipulationsschutz erhöhen. Damit kann der Anwender die für ihn am besten geeignete Codiervariante wählen und so auch den Grad des Manipulationsschutzes bestimmen, heißt es. Durch die Integration der RFID-Technik in die Sicherheitssensorik kann für die individuell codierten Ausführungen die Codierungsstufe hoch gemäß ISO 14119 erreicht werden, heißt es weiter.

Die eingebaute Elektronik ermögliche bei dieser Sicherheitszuhaltung eine umfangreiche Diagnose des Betriebszustandes. Der Betriebszustand wird über die am Gerät gut sichtbaren Diagnose-LEDs angezeigt und über eine Diagnoseleitung weitergeleitet. Darüber hinaus verfügt der Zuhalter optional über eine serielle Diagnoseleitung. Damit könne diese Zuhaltung mit bis zu 31 Sicherheitssensoren und -zuhaltungen in Reihe geschaltet werden.

Die damit entstandene „Sammelleitung“ der Diagnoseinformationen wird zur Auswertung auf ein serielles Diagnose Gateway geführt. Jeder der angeschlossenen Sicherheitssensoren und Sicherheitszuhaltungen lädt Statussignale, Warn- oder Fehlermeldungen in die eingebundene SPS. Von der SPS aus können Steuerbefehle z.B. zum Entsperren einer Sicherheitszuhaltung an die Geräte in der Reihenschaltung ausgegeben werden. Der Vorteil dieses Konzepts liegt nicht nur in einem stark reduziertem Verkabelungsaufwand, sondern auch in der Übermittlung nützlicher Daten an die übergeordnete SPS. Stillstandzeiten von Maschinen können dadurch bedeutend reduziert werden

K. A. Schmersal GmbH & Co. KG auf der Motek 2017: Halle 7, Stand 7103.

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