Rhetorik

Sieben Hilfsmittel für erfolgreiche Verkaufgespräche

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Probieren Sie es einmal aus – zum Beispiel, indem Sie in dem Satz „Ich liebe dich“ mal das Wort „Ich“, mal das Wort „liebe“ und mal das Wort „dich“ besonders betonen. Merken Sie, wie sich die Bedeutung verschiebt?

3. Lautstärke: das richtige Maß zur richtigen Zeit

Ein Variieren sowie Anpassen der Lautstärke ist auch wichtig, damit Sie bei Ihrem Gegenüber ankommen. Denn „Leisesprecher“ reden ungern mit „Lautsprechern“ und umgekehrt. Zudem gilt: Wer aus Sicht seiner Zuhörer zu leise spricht, wirkt schnell unsicher; und wer zu laut spricht, schnell als arrogant und dominant. Achten Sie also darauf, wie laut Ihr Gesprächspartner spricht, und passen Sie Ihre Lautstärke an.

Und noch ein Tipp: Ändern Sie die Lautstärke ab und zu im Gespräch. Dann wirken Sie lebendiger und stärker emotional beteiligt beziehungsweise engagiert.

4. Pausen: ein Stilmittel, von dem alle etwas haben

Wer Sprechpausen einlegt, kann durchatmen, vorausdenken und gewinnt Zeit. Wer ab und zu mal für einen Moment schweigt, wirkt zudem souveräner. Denn Pausen geben dem Gesprächspartner auch die Chance, Rückfragen zu stehen. Kurze „Zwischenstopps“ erleichtern es Ihrem Gesprächspartner zudem, Ihre Informationen zu verdauen.

Machen Sie also regelmäßig Pausen – und zwar sowohl Spannungspausen, um die Neugier „Was kommt jetzt?“ zu steigern, als auch Wirkungspausen nach Kernaussagen, damit Ihre Botschaft wirken kann.

Pflicht sind Pausen, wenn Sie spüren: Meine Botschaft kommt nicht beim Gegenüber an. Dann sollten Sie einen Break machen und zunächst klären: Woran hängt’s? Denn sonst quasseln Sie Ihrem Gegenüber die Ohren voll, ohne ihn zu erreichen.

5. Satzlänge: In der Kürze liegt die Kraft

Ein Sprechen ohne Punkt und Komma, also ohne Pausen, ermüdet unsere Gesprächspartner. Entsprechendes gilt für lange Schachtelsätze. Auch auf sie reagieren Gesprächspartner mit der Zeit gelangweilt und genervt. Bandwurmformulierungen führen zudem dazu, dass Sie sich schnell verhaspeln und den roten Faden verlieren.

Wie bei den Pausen gilt es auch bei der Satzlänge das richtige Maß zu finden. Zu lange sind Ihre Sätze auf alle Fälle, wenn Sie zwischenzeitlich Luft holen müssen, um das Satzende zu erreichen.

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