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Trumpf auf der EMO 2017 Smarter 3D-Metalldruck per Laser

| Redakteur: Peter Königsreuther

Trumpf widme den an Additiver Fertigung per Laser interessierten Besuchern erstmals einen separaten Ausstellungsbereich und fokussiere dabei nicht alleine die Maschinen. Halle 27, Stand D46.

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Dieser Hydro-Dehn-Spanndorn wurde per Additiver Fertigung auf einer Trumpf-Anlage hergestellt. Dabei „wächst“ aus dem in einer Werkstückaufnahme fixierten, konventionell gefertigten Unterteil (Preform) mittels Pulverauftrag Schicht für Schicht das optimierte Bauteil. Der Mix aus herkömmlichen Verfahren und generativer Fertigung ist für den EMO-Aussteller Trumpf der Schlüssel für die industrielle Produktion der Zukunft. (Halle 27, Stand D46).
Dieser Hydro-Dehn-Spanndorn wurde per Additiver Fertigung auf einer Trumpf-Anlage hergestellt. Dabei „wächst“ aus dem in einer Werkstückaufnahme fixierten, konventionell gefertigten Unterteil (Preform) mittels Pulverauftrag Schicht für Schicht das optimierte Bauteil. Der Mix aus herkömmlichen Verfahren und generativer Fertigung ist für den EMO-Aussteller Trumpf der Schlüssel für die industrielle Produktion der Zukunft. (Halle 27, Stand D46).
(Bild: Trumpf)

Anwender haben oft noch viele Fragen zur Additiven Fertigung, die wir anhand konkreter Beispiele beantworten werden, erklärt Rainer Grünauer, Leiter Vertrieb Additive Manufacturing bei TrumpfTrumpf. Unter dem Motto „Industrial Additive Technologies“ zeige das Unternehmen ein breites Teilespektrum, das die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten additiver Fertigungsmethoden in der Industrie klarer mache. „Generative Verfahren zeigen ihre Stärken vor allem bei sehr komplexen Bauteilen“, so Grünauer.

3D-Druck ergänzt bewährte Prozesse

Ein, wie es weiter heißt, intelligenter Mix aus Additiver Fertigung und konventionellen Verfahren ist für Trumpf dabei der Schlüssel für den Fortschritt in der industriellen Fertigung. Wie das funktionieren kann, zeige man in Hannover etwa praxisnah an einer Werkzeugaufnahme, die Schleifscheiben in CNC-Schleifmaschinen fixiere: Der Aufbau des zweiteiligen Bauteils bestand bisher aus mehreren hart gelöteten Hülsen, die eine potenzielle Schwachstelle darstellten, so Trumpf. Durch die Designfreiheit von Additive Manufacturing ließe sich alles nun materialsparender fertigen und die Schwachstellen seien eliminiert worden.

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Additive Fertigung verlangt ein Umdenken

Das per Laser optimierte Bauteil zeichnet sich auch durch geometrisch verbesserte Wandstärkenverläufe für eine optimale Druckapplikation aus, wie Trumpf betont. Durch die der Additiven Fertigung gerecht durchgeführte Konstruktion komme das Bauteil komplett ohne Stützstrukturen aus, was den Nachbearbeitungsaufwand verringere. Dieses Beispiel zeige, dass die Herausforderung generativer Verfahren darin liege, von Anfang an verfahrensgerecht zu denken und zu konstruieren. Anders als bei konventionellen Methoden gilt es dabei nicht, Grenzen zu berücksichtigen, die das Herstellungsverfahren vorgibt, sondern die meisten Barrieren lägen im Kopf der Konstrukteure, welche diese selber überwinden müssten. „Nun heißt es: Form follows function – Mit dieser Designfreiheit müssen Anwender lernen umzugehen, um ihre bestehenden Fertigungsprozesse clever zu ergänzen. Und zwar nur dort, wo es auch Sinn ergibt. Dabei helfen wir ihnen“, sagt Grünauer.

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