Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Elektromotoren

Solarfahrzeug mit „Herz aus Stahl“ macht den Antrieb effizienter

| Redakteur: Stefanie Michel

Dank des Einsatzes von Elektroband besitzt der Radnabenmotor des Solar-Car eine hohe Leistungsdichte.
Dank des Einsatzes von Elektroband besitzt der Radnabenmotor des Solar-Car eine hohe Leistungsdichte. (Bild: Thyssen-Krupp)

Firma zum Thema

Studierende der Hochschule Bochum haben ihr mit Elektroband von Thyssen-Krupp Steel Europe ausgestattete Fahrzeug „Powercore Sun-Cruiser“ vorgestellt. Der Motor dieses alltagstauglichen Solarautos wurde mit Elektroband hergestellt und ist damit hoch effizient.

Das solarbetriebene Hightech-Auto „Powercore Sun-Cruiser“ sieht beinahe aus wie ein gängiger Pkw, bietet bis zu drei Personen Platz und verfügt sogar über einen Kofferraum. Das in dieser Form weltweit einmalige Fahrzeug wird seine Bewährungsprobe auf einer internationalen Solarcar-Rallye im Oktober in Australien bestehen.

Der Motor des Solarautos ist erstmals mit Elektroband von Thyssen-Krupp Steel Europe und Thyssen-Krupp Electrical Steel (Standort Gelsenkirchen) hergestellt worden. Bei dem Material handelt es sich um einen speziellen weichmagnetischen Stahl, der vor allem in Motoren zur effizienten Energieübertragung eingesetzt wird. Thyssen-Krupp ist einer der führenden Hersteller dieses Werkstoffs für hoch effiziente Elektromotoren.

Radnabenmotor mit Elektroband überträgt Energie auf die Reifen

Der Radnabenmotor des Solar-Car ist in die beiden Vorderräder eingebaut und überträgt die Energie direkt auf die Reifen. Große Übertragungsverluste fallen dabei weg. „Bisher haben wir im Antrieb kein Elektroband eingesetzt. Will man aber eine höhere Leistung erzielen, ist dies notwendig“, erklärt Stefan Spychalski, der das Solar-Car-Projekt an der Bochumer Hochschule seit gut zehn Jahren begleitet. So fiel die Entscheidung auf Elektroband von Thyssen-Krupp. Es bietet viele Vorteile: Der hochwertige, weichmagnetische Werkstoff sorgt zum einen dafür, dass der Strombedarf niedrig ist, zum anderen, dass der magnetische Fluss gezielt vonstatten geht – so werden eine hohe Leistungsdichte und höchstmögliches Drehmoment im Motor erreicht.

„Wir waren von dem Projekt und dem Engagement der Studierenden sofort begeistert“, so Marco Tietz, Leitung Anwendungstechnik nicht kornorientiertes Elektroband im Bochumer Werk. „Uns war klar: Diesen Motor wollen wir mitentwickeln.“

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42236717 / Antriebstechnik )

Themen-Newsletter Konstruktion abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Dossier Maschinensicherheit 2019

Funktionale Sicherheit in allen Facetten

Ohne geht's nicht: Maschinensicherheit steht bei Konstrukteuren und Entwicklern ganz oben auf der Prioritätenliste – Hier die spannendsten Artikel der letzten Monate rund um die Funktionale Sicherheit in einem Dossier zusammengefasst. lesen

Sonderausgabe elektrotechnik AUTOMATISIERUNG

Konstruktion & Integration von Industrierobotern

Der Roboter als Komponente und Joker: In der Sonderausgabe "Robotik & Automation" erhalten Sie Tipps, Tricks und Praxis-Insights für Konstruktion, Automation und Integration von Insutrierobotern. lesen