Solidworks 2017 Solidworks setzt auf einfachere Zusammenarbeit

Autor: Stefanie Michel

Im Mittelpunkt zahlreicher Neuheiten bei Solidworks 2017 steht die einfachere Zusammenarbeit – sowohl von mechanischer und elektronischer Entwicklung als auch mit verschiedenen 3D-CAD-Systemen sowie mit der Fertigung. Einblicke in die Arbeit mit der Software mit gab es beim Solidworks-Anwender Torqueedo.

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„Wir haben von Anfang an viel Wert auf Innovation gelegt“, erklärt Dr. Ralf Plieninger, CTO von Torqeedo. Und die realisiert das Unternehmen mit Solidworks.
„Wir haben von Anfang an viel Wert auf Innovation gelegt“, erklärt Dr. Ralf Plieninger, CTO von Torqeedo. Und die realisiert das Unternehmen mit Solidworks.
(Bild: Stefanie Michel)

Solidworks hat schon früher auf die Wünsche seiner Anwender reagiert und deren Anregungen umgesetzt; damals nannte sich das „Democrasize Engineering“. Auch bei der neuen Version Solidworks 2017 steht der Anwender beziehungsweise der Kunde im Zentrum. Uwe Burk, Country Manager Central Europe, betonte bei der Vorstellung der Software: „Bei allem was wir tun, fragen wir uns immer: Was will der Kunde?“ Und dieser will unter anderem mechatronische und smarte Produkte entwickeln, mit Daten von Marktbegleitern ohne Konvertierung arbeiten oder einfacher mit der Fertigung zusammenarbeiten. Burk: „Unser CEO Gian Paolo Bassi hat das so formuliert: Solidworks ist eine Plattform, die es allen ermöglicht, daran teilzuhaben: am Engineering, am Design und an der Fertigung.“

Mehr Leistung und Effizienz mit Solidworks 2017

Solidworks 2017 bietet nach eigenen Angaben mehr Leistung und Effizienz sowie neue Einsatzmöglichkeiten, die sich an die papierlose Fertigung richten und durch die modellbasierte Definition (MBD) und das Leiterplattendesign (PCB) unterstützt werden. Mit Solidworks PCB sei beispielsweise eine nahtlose Synchronisation zwischen elektronischer und mechanischer Entwicklung möglich, wie Kilian Glöckner von Solidworks erklärt. Das Tool „3D Interconnect“ hingegen ermöglicht die Verarbeiter nativer CAD-Dateien aus Systemen der Mitbewerber unter Beibehaltung der Assoziativität zur ursprünglichen Datei. Das soll vor allem die Zusammenarbeit von unternehmensübergreifenden Teams erleichtern. Im Bereich Konstruktion und Simulation wurde vor allem der Workflow vereinfacht beziehungsweise erleichtert (erweiterte Kontextmenüs, schnellere Verknüpfungen von Bauteilen, Berechnungen auf anderen Rechner auslagern,...).

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Alles rund um die Neuheiten in Solidworks 2017

Was die Lizenzen betrifft, kann der Anwender zwischen verschiedenen Varianten wählen: Entweder entscheidet er sich für den Kauf mit unbegrenzter Nutzungsdauer („Perpetual“) oder er nutzt die Software nur über einen bestimmten Zeitraum („Term License“), um beispielsweise Spitzen abzufangen. Alle Testversionen laufen als Online-Applikation, sodass kein Download und keine Installation nötig ist.

Solidworks ist bei Torqeedo erste Wahl

Was die 3D-CAD-Software leisten kann, zeigte Dr. Ralf Plieninger, CTO von Torqeedo . Das Unternehmen aus Gilching ist Marktführer bei elektrischen Antriebssystemen für Boote und nutzt seit der Firmengründung 2005 Solidworks für die mechanische Konstruktion sowie für einfache Festigkeits- und Verformungssimulationen. Grund für die Wahl von Solidworks ist vor allem die einfache Bedienung. Als kleine, aufstrebende Firma ohne eigene Schulungsabteilung können sich deshalb neue Kollegen aus eigener Kraft schnell in das System hineinfinden, erklärte Frank Despineux, Vice President, Mechanical Development bei Torqeedo. Bisher setzt man bei Torqeedo noch Solidworks 2014 ein, wird aber demnächst auf die Version 2017 umsteigen.

„Solidworks 2017 vereinfacht die Konstruktions- und Entwicklungsprozesse durch ein besseres Anwendererlebnis, neue Einsatzmöglichkeiten für neuartige Technologien und verbesserte Funktionalitäten, die das nahtlose Zusammenarbeiten von Teams und im Netzwerk ermöglichen“, erläutert Gian Paolo Bassi, CEO, Solidworks, Dassault Systèmes. „Unsere Solidworks Anwendergemeinde hat mit seinen Rückmeldungen auch in diesem Jahr unserer Forschung und Entwicklung die Impulse gegeben, damit wir ein flexibles Produktportfolio anbieten können, das sowohl allen wirtschaftlichen Ansprüchen als auch den Anforderungen der Konstruktion und dem Engineering gerecht wird.“

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Über den Autor

 Stefanie Michel

Stefanie Michel

Journalist, MM MaschinenMarkt