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Zerspanungsprozesse

Spindelsystem kitzelt aus Frässystemen mehr Leistung raus

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Speedmaster-BDV40-Spindel mit Planauflage durch die Big-Plus-Werkzeugaufnahme (links) verglichen mit einer Standard-SK40-Werkzeugaufname (rechts). Nutzt man laut Big Kaiser das Big-Plus-Doppekontaktspindelsystem kann man beim Fräsen viel schlummerndes Leistungspotenzial aus bereits bestehenden Fertigungssystemen wecken. So geschehen, beim Sportwaffenhersteller Hera im Spessart.
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Die Speedmaster-BDV40-Spindel mit Planauflage durch die Big-Plus-Werkzeugaufnahme (links) verglichen mit einer Standard-SK40-Werkzeugaufname (rechts). Nutzt man laut Big Kaiser das Big-Plus-Doppekontaktspindelsystem kann man beim Fräsen viel schlummerndes Leistungspotenzial aus bereits bestehenden Fertigungssystemen wecken. So geschehen, beim Sportwaffenhersteller Hera im Spessart. (Bild: Big Kaiser)

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Big Kaiser will in diesem Anwenderbericht ein Beispiel dafür geben, wie man ohne weitere Maschineninvestitionen die Leistung bei der Präzisionszerspanung erhöhen kann.

Big-Plus-fähige Spindeln überzeugen laut Big Kaiser mit ihrer Leistung und sind abwärtskompatibel zu Standardwerkzeugaufnahmen – ein Fakt, den auch die 170 Maschinenhersteller, die diese Spindeln bereits verbaut haben, erkannt haben – Anwenderschar steigend. Dennoch verwundere es, dass die Spindeln nicht selten zwar in den Fertigungshallen stünden, aber ihr Potenzial längst noch nicht voll ausgenutzt werde.

Ein Premiumzerspaner hat's kapiert...

Einer, der das erkannt und gehandelt hat, ist Thomas Nöth, Geschäftsführer des Sportwaffenherstellers Hera aus dem Spessart. Für ihn steht natürlich die effiziente Fertigung seiner Premiumprodukte im Vordergrund – und zwar eine hochwertige. Das klappt gut, heißt es, denn die Produktion wird mithilfe modernster CAD- und CAM-Technologie in CNC-Fertigungsprozessen so umgesetzt, dass sowohl die Qualität als auch die Prozesssicherheit gewährleistet werden, sagt Big Kaiser. Aktuell setzt Hera dazu zwei Maschinen des Typs Milltap 700 und eine DMU 50 von DMG Mori ein. Erstere mit einer Big-Plus-BT30-Werkzeugaufnahme, letztere mit einer Werkzeugaufnahme vom Typ Big-Plus-SK40. Alle drei Maschinen sind mit Big-Kaiser-Werkzeugen ausgestattet.

25,4-mm-Borung stellt vorhandene Werkzeuge ans Limit

Der Marktheidenfelder Daniel Krüger wirkt mit seinen 25 Jahren für einen Fertigungsleiter noch recht jung, hat aber bereits viel Erfahrung bei Hera gesammelt. Der Grund ist, dass er mit dem Unternehmen gewachsen ist. Sowohl die Entscheidung für die DMG-Maschinen als auch für die Werkzeuge von Big Kaiser habe Nöth maßgeblich beeinflusst. Ausschlaggebend für die Neuerung war dabei vor allem eine in einem Gewehrteil durchgehend einzubringende 25,4-mm-Bohrung. Diese findet sich präziser formuliert, im Gehäuseoberteil der AR15-Selbstladebüchse – einem halbautomatischen Sportgewehr. Die benötigte große Tiefe des Lochs hat dabei die Steifigkeit des bisher genutzten Werkzeuges an seine Grenzen gebracht, wenn es darum ging, die Genauigkeit sicherzustellen und außerdem die Oberflächenqualität zu bewahren, erklärt Nöth.

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