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CAD/CAM-Software

Stanzwerkzeuge schnell konstruieren und NC-programmieren

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Auch beim Drahterodieren soll bald vom CAD/CAM-Modul Compass profitiert werden

Der Aufwand hat sich gelohnt, denn bei dem für den Stanz- und Schnittwerkzeugbau typischen 2D- und 2,5D-Fräsen hat sich dank Compass der Programmieraufwand zum Teil drastisch verringert. Bei bestimmten Bearbeitungsaufgaben wird nur noch ein Drittel der Zeit benötigt. Von den Compass-Vorteilen wird Kleiner bald auch beim Drahterodieren mit Visi Peps Wire profitieren, mit dem die Programmierung exakt in den gleichen Schritten abläuft wie beim Fräsen.

Dass die Branchenorientierung eines CAD/CAM-Herstellers und die damit einhergehende Fokussierung der Entwicklungskapazitäten Vorteile hat, zeigt sich unter anderem bei der Visi-Funktion „Pe-Te-We-Schleifen“, einem Hilfsmittel für den Konstrukteur, um den Auslauf eines Stempels optimal freistellen und realitätsnah darstellen zu können. Dies erleichtert das spätere Profilschleifen mithilfe einer Durchlichtprojektionsvergrößerung, bei dem in der Branche fast immer die hochpräzisen Maschinen von Pe-Te-We zum Einsatz kommen. Diese Idee stammte von Kleiner und wurde auf den Visi-Anwendertagen auch von anderen Stanzwerkzeugbauern aus dem Pforzheimer Raum unterstützt. Im darauffolgenden Release von Visi Progress wurde sie letztendlich umgesetzt.

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Funktionen der CAD/CAM-Software sind auf Werkzeugbau abgestimmt

Visi hat sich beim Werkzeugbauer bewährt. Mit der CAD/CAM-Software verfügt Kleiner heute über eine durchgängige Prozesskette auf Basis von 3D-Daten, die sich aktuell von der Angebotserstellung über die Konstruktion bis hin zur NC-Programmierung im Werkzeugbau erstreckt. Die Pforzheimer sind von Visi mehr denn je überzeugt: „Wir fühlten uns mit Visi von Anfang an wohl, nicht nur weil es leicht und quasi intuitiv bedienbar ist, sondern auch weil die speziellen Module für den Stanzwerkzeugbau schon lange auf dem Markt waren und einen sehr ausgereiften Eindruck machten. Dank der exakt auf den Werkzeugbau abgestimmten Funktionen können wir ganz anders an Projekte herangehen und kommen auch bei extrem schwierigen Teilen mit Visi in sehr kurzer Zeit zum gewünschten Ergebnis. Neben den technischen Features der Software sollte auch noch das Know-how von Men at Work hervorgehoben werden“, zieht Frank Chojinski, Mitglied der Geschäftsleitung von Kleiner, ein positives Fazit. In naher Zukunft plant der Werkzeugbauer neben Visi Peps Wire noch weitere Schritte mit Visi, so zum Beispiel die Einbindung in das hauseigene ERP-System (SAP).

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