Bearbeitungszentren

Starrag stellt erste Maschine aus indischer Produktion vor

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Allerdings erfordere die Bearbeitung des indischen Marktes mehr lokale Unterstützung sowie Technik, die von Europa aus nur bedingt geliefert werden könne, wenn man enger mit den indischen Kunden zusammenarbeiten wolle, um die Produkte auf deren Bedürfnisse abzustimmen Seit 2010 hat Starrag sein eigenes Technikcenter in Peenya (Bangalore) und bietet Service und technischen Support für Kunden an.

Nachfrage in Indien nach Starrag-Maschinen wächst stark

Die Nachfrage in Indien nach Starrag-Produkten wächst stark, was die Investition in die neue Fabrikationsstätte erorderlich machte. Das Werk wird vier Größen des neuen IWK-Horizontalbearbeitungszentrums produzieren. "WMW ist eine unserer 10 globalen Traditionsmarken und für ihre langfristige Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Leistung bekannt", so Dr. Frank Brinken, Präsident und CEO des Unternehmens.

Die IWK ist eine Weiterentwicklung der kraftvollen WMW-CWK-Maschine, die verfeinert wurde, um den spezifischen Anforderungen der indischen Hersteller wie dem ausfallsicheren Betrieb bei Stromausfällen gerecht zu werden. Schlüsselkomponenten der Maschine wie die High-Torque-Getriebespindeln werden weiterhin von Heckert in Chemnitz bezogen.

Werk in Bangalore könnte künftig auch für den Export produzieren

Ein Kostensenkungsprogramm durch die Qualifizierung lokaler Zulieferer befíndet sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Im Juli 2013 wird es eine nationale Roadshow mit dem neuen IWK-Produkt geben.

Die Produktion aus der in zwei Phasen gegliederten Anlaufphase auf 120 Einheiten pro Jahr soll vollständig am indischen Markt abgesetzt werden. Allerdings kann das Werk in Bangalore künftig auch für den Export in die asiatischen Märkte produzieren. Insgesamt können in dem neuen Werk bei Bedarf 300 Techniker arbeiten. Das Projekt umfasst auch ein Ausbildungszentrum, das indische Mitarbeiter nach den gleichen Berufsbildungs- und Trainingsprogrammen schult wie die Techniker in der Schweiz.

Das IWK-Angebotspalette ist auf die Bearbeitung von Eisen- und Hartmetallteilen für schwere Fahrzeuge, Baumaschinen, Windkraftanlagen, Kompressoren, Textilmaschinen, Werkzeugmaschinen sowie Ausrüstungen zur Stromerzeugung ausgerichtet.

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