Flansche sind für rund 30 % der industriellen Emissionen verantwortlich. Deshalb schreibt die VDI 2290 nicht nur die Produktqualität der Dichtung vor, sondern auch die Art und Weise der Montage. Dräger MSI hat einen Leckagedetektor für brennbare Gase entwickelt. (Bild: Dräger MSI)
Übersicht Dichtungen

Dichten will gelernt sein

Sie sind häufig das Sorgenkind der Instandhalter: die zum Abdichten von Flanschen, Armaturen, Pumpen und Kompressoren eingesetzten Profildichtungen, Stopfbuchsen und Gleitringdichtungen. Das liegt an den zunehmend anspruchsvolleren Einsatzbedingungen: Wachsende Drücke, zunehmende Umfangsgeschwindigkeiten und höhere Temperaturen fordern das Material. Neue Verordnungen sind ebenfalls zu beachten.

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Toleranzhülsen sind eine kostengünstige Welle-Nabe-Verbindung. Das Unternehmen Dr. Tretter bietet Toleranzhülsen in verschiedenen Ausführungen. (Bild: Dr. Tretter)
Dr. Tretter

Toleranzhülsen als Verbindungselement

Toleranzhülsen – auch Toleranzringe genannt – gelten als kostengünstige Verbindung zwischen Welle und Nabe. Entwickelt wurden sie, um einen lösbaren Festsitz zwischen Welle und Bohrung zu erzeugen. Heute gibt es diese Alleskönner in zahlreichen Ausführungen.

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Die Herstellung solcher Stanzteile überwacht eine Prüfzelle mit digitaler Hochgeschwindigkeitskamera. Bild: Vester (Archiv: Vogel Business Media)
Qualitätssicherung

Prüfzelle kontrolliert Qualität von Endlos-Produkten komplett

Im harten Wettbewerbsumfeld der Hersteller von Stanz- und Hybridprodukten sind reibungslose Prozesse in höchster Qualität bei optimaler Wirtschaftlichkeit von großer strategischer Bedeutung. Die neue Stanzteil-Prüfzelle Video-Check VVC 610 mit digitaler Fire-Wire-Kameratechnik liefert Perfektion in der Qualitätssicherung und erweist sich als qualitätsentscheidender Teil im Gesamtprozess.

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Bildergalerien

Scanbox-Systeme der Atos-Serie wurden für die fertigungsnahe berührungslose optische 3D-Inspektion und Qualitätssicherung entwickelt. (Bild: GOM)
Messtechnik

Die Basis für Industrie 4.0

Moderne mechanische Produkte sind zuverlässiger und lassen sich günstiger fertigen als früher. Musste man Autos vor 30 bis 40 Jahren noch circa alle 5000 km „abschmieren“ lassen, so liegen die Wartungsintervalle heute oft schon bei mehr als 30.000 km. Grund dafür sind die wesentlich engeren Toleranzen, die in der Fertigung heute prozesssicher erreicht werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei Fortschritte in der dimensionellen Messtechnik, auch dank zunehmender Vernetzung und Integration, zusammen-​gefasst unter dem Stichwort „Industrie 4.0“.

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Das neue Regelwerk nach ISO 13.849 stellt hohe Anforderungen an das Werkstückspannen. (Bild: Monforts)
ISO 13.849

Neue Norm für funktionale Sicherheit verunsichert Maschinenbauer

Funktionale Sicherheit bei Werkzeugmaschinen lässt sich nicht unter einen normengerechten, globalen Hut bringen. Auf der Metav 2014 vom 11. bis 15 März in Düsseldorf widmet der VDW deshalb diesem Thema einen Technologietag. Er soll aufzeigen, wie weit die Umsetzung der neuen ISO 13.849 gediehen ist und wo die neuen Bewertungsmethoden den Herstellern Schwierigkeiten bereiten.

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