Keine Chance mit Word (allein)

Technische Dokumentation leicht gemacht

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Positive Kosten-Nutzen-Relation

Brabender Technologie und Uraca sind bei weitem keine Ausnahmen, denn in der Wirtschaft wird allenfalls sehr zögerlich umgedacht. 2005 nutzten 20 % der Unternehmen laut einer Studie des Deutschen Fachverbandes für Technische Kommunikation (Tekom) entsprechende Content-Management-Systeme, um die Technische Redaktion effizienter zu machen. Im vergangenen Jahr waren es immerhin schon 40 %. Weitere zehn % sind dabei, ein entsprechendes System einzuführen oder suchen nach passenden Anbietern.

„Diese Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen“, sagt Ulrich Pelster, Geschäftsführer der GDS GmbH, die das Redaktionssystem Docuglobe entwickelt hat. Bei der Erhebung hätten schließlich nur die Tekom-Mitglieder mitgemacht: „Insgesamt verzichten immer noch schätzungsweise 90 % der Unternehmen auf geeignete Softwarelösungen.“ Seine Erklärung: Die Wichtigkeit und der Mehrwert der Technischen Dokumentation werde häufig nicht erkannt und keine Notwendigkeit zu Investitionen gesehen. „Technischen Dokumentation wird häufig als notwendiges Übel betrachtet.“

Dabei können über entsprechende Systeme wesentliche Vereinfachungen im Workflow realisiert, potenzielle Fehlerquellen eliminiert und Kosten gesenkt werden. 50 % der befragten Anwender der Tekom-Studie beurteilten die Kosten-Nutzen-Relation positiv, weitere 16 % gar sehr positiv.

Softwarelösungen schaffen Abhilfe

Diese Einschätzung teilen Uraca und Brabender Technologie, die heute auf das GDS-Produkt Docuglobe setzen. Dessen wesentlicher Mehrwert: Das System arbeitet mit wiederverwendbaren Inhalten, sogenannten Informationsmodulen. Ändern sich Teile eines Modulinhalts, weil etwa ein Werkteil, das in mehreren Produkten verbaut wird, weiterentwickelt wurde, werden die Anpassungen in sämtlichen Dokumenten automatisch übernommen – eine Funktion, die den Anwendern erfahrungsgemäß wichtig ist und viel Arbeit spart. „Wir haben es dank der neuen Strukturierung geschafft, bei den heutigen Anleitungen für zwei völlig unterschiedlich aussehende Geräte eine Wiederverwertungsquote von rund 50 % zu erreichen“, erklärt Schell. „Das wäre vorher nicht machbar gewesen.“

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