Ceramtec auf der Hannover-Messe 2016 Technische Keramik bewältigt die ganz harten Fälle

Redakteur: Stéphane Itasse

Wenn Metalle oder Kunststoffe versagen, hilft die technische Keramik weiter. Ceramtec zeigt auf der Hannover-Messe 2016 die ganze Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten.

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Keramik mal anders: Die Scheibe aus durchsichtiger Keramik kann Glas ersetzen, Keramikfolien sind beispielsweise in Sensoren enthalten.
Keramik mal anders: Die Scheibe aus durchsichtiger Keramik kann Glas ersetzen, Keramikfolien sind beispielsweise in Sensoren enthalten.
(Bild: Itasse)

Keramik wird in vielen Branchen verwendet: Von Automotive über Maschinenbau, Medizintechnik, Elektronik oder Sensorik – überall findet sich der Werkstoff wieder.

Eine Beispiel für eine neuartige Anwendung am Ceramtec-Stand ist durchsichtige Keramik. „Sie hat die optischen Eigenschaften von Glas und die mechanischen Eigenschaften von Keramik“, erläuterte Jörg Kochendörfer, Manager Corporate Communications, im Gespräch mit MM Daily. Damit lassen sich durchsichtige, aber dennoch kratzfeste und hochtemperaturbeständige Elemente realisieren.

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Doch auch flexible Bauteile können aus Keramik sein. Dazu zeigt der Hersteller auf der Messe eine Feder und eine Folie aus Keramik. „Die Feder ist noch ein Demonstrator, aber es gibt schon Gespräche mit Interessenten. Geeignet ist sie für Hochtemperaturanwendungen oder in aggressiven Umgebungen“, sagte Kochendörfer. Keramikfolien werden bereits eingesetzt, beispielsweise für Sensoren.

Doch auch die Härte als Eigenschaft der Keramik ist gefragt. Ein Beispiel hierfür sind Hüftimplantate, die Ceramtec an seinem Stand präsentiert. Anhand eines Demonstrators verdeutlicht der Anbieter zudem, wie die Keramik in punkto Härte dem Hartmetall überlegen ist. Ein anderes Exponat zeigt, wie belastbar die Kugel eines künstlichen Hüftgelenks ist.

Ceramtec auf der Hannover-Messe 2016: Halle 6, Stand B17

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