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Boge Kompressoren

Der Kompressorenhersteller Boge wächst entgegen dem Branchentrend

| Redakteur: Nora Nuissl

Die Boge-Geschäftsführer, Thorsten Meier (li.) und Wolf Meier-Scheuven, blicken 2015 optimistisch entgegen.
Die Boge-Geschäftsführer, Thorsten Meier (li.) und Wolf Meier-Scheuven, blicken 2015 optimistisch entgegen. (Bild: Boge Kompressoren)

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Mit einem zweistelligen Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr blickt der Bielefelder Kompressorenhersteller Boge voller Optimismus auf das Jahr 2015. Nach Investitionen in Höhe von 10 Mio. Euro im Bereich Forschung und Entwicklung wird das Unternehmen auf der kommenden Hannover Messe eine neue Technologie präsentieren.

Im Geschäftsjahr 2014 hat das Unternehmen Boge Kompressoren einen Umsatz von 120 Millionen Euro verbucht und wächst damit stärker als die Branche im Durchschnitt. Vor allem die Zuwächse im europäischen Ausland, aber auch in Indien und China sowie eine Umsatzsteigerung innerhalb Deutschlands haben zu diesem Ergebnis geführt. „Wir sind sehr gut ins Jahr 2014 gestartet; im letzten Quartal des Jahres hat die Auftragslage dann etwas nachgelassen, aber nichtsdestotrotz war es ein erfolgreiches Jahr“, erklärt Geschäftsführer Thorsten Meier.

Boge Kompressoren hat Produktoffensive gestartet

Für 2015 sind bereits neue Ziele gesteckt. Zum einen strebt der Hersteller eine erneute Umsatzsteigerung auf 130 Mio. Euro an. Auch die 2014 gestartete Produktoffensive geht weiter: Insgesamt investierte der Druckluftspezialist rund 10 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung und läutete eine umfangreiche Produktoffensive ein. So hat der Kompressorenhersteller mit dem Relaunch seiner Standardprodukte im Jahr 2014 begonnen und das Produktspektrum um ein Geschäftsfeld erweitert, unter anderem mit einer Baureihe von Stickstoff- und Sauerstoffgeneratoren.

Zudem bietet das Unternehmen intelligente Lösungen an, die die Kommunikation und Interaktion zwischen Mensch und Maschine im Zeitalter von Industrie 4.0 neu gestalten. Mit einer unternehmenseigenen entwickelten App für Smartphones und Tablets kann sogenanntes „Condition monitoring“ betrieben werden. Das bedeutet, dass Druckluftstationen mit dieser App aus der Ferne zustandsorientiert gewartet und überwacht werden. Der Hersteller ermöglicht so laut eigenen Angaben einen anwenderfreundlichen Betrieb sowie neue Geschäftsmodelle für Dienstleistungen. Als Highlight in diesem Geschäftsjahr wird das Unternehmen eine für die Druckluftbranche wegweisende Technologie auf der Untermesse ComVac auf der Hannover Messe präsentieren, heißt es. „Wir sind stolz auf die neue Technologie, die für uns einen deutlichen Sprung bedeutet“, sagt Geschäftsführer Wolf D. Meier-Scheuven.

Neues Kompetenzzentrum ist erfolgreich angelaufen

Mit dem eigenen Kompetenzzentrum für Verdichterstufen, der Boge Komponenten GmbH im sächsischen Großenhain, konnte das Unternehmen seine Fertigungstiefe weiter ausbauen: Seit Oktober 2013 wird dort unter anderem die Verdichterstufe Boge effilence, das Herzstück der Kompressoren, gefertigt. Den bisherigen Investitionen in die vollautomatisierte Hochpräzisionsfertigung in Höhe von rund 12 Millionen Euro sollen in 2015 noch einmal rund 2 Millionen Euro folgen.

2015 stehen Familienfreundlichkeit und Weiterbildung im Fokus

Das Bielefelder Unternehmen zeichnet sich für eine familienfreundlich orientierte Personalpolitik aus. So bietet die Firma flexible Arbeitszeiten für ihre Mitarbeiter, sowie Fachkarrierekonzepte und qualifizierte Aus- und Weiterbildungsmodelle an. 2014 fand das bereits etablierte Weiterbildungsprogramm zur Förderung der eigenen Nachwuchskräfte in neuem Gewand statt: An dem einwöchigen Programm des „International Summer Camp“ haben neun Teilnehmer aus verschiedenen Ländern der Tochtergesellschaften teilgenommen. Damit sei das Unternehmen den Zielen, Mitarbeitern eine qualifizierte Weiterbildung zu bieten, sie gleichzeitig stärker global zu vernetzen und den Austausch und die Verbindung mit der Zentrale in Bielefeld zu intensivieren einen großen Schritt näher gekommen, resümiert Meier.

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