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Tiefbohr-Fräszentren

Tiefbohr-Fräszentren für komplexe Präzisionsteile

| Autor / Redakteur: Wolfram Schubotz / Victoria Sonnenberg

Mit den Tiefbohr-Fräszentren können Bohrungen mit einer Präzision von ± 20 μm in kubische Werkstücke eingebracht werden.
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Mit den Tiefbohr-Fräszentren können Bohrungen mit einer Präzision von ± 20 μm in kubische Werkstücke eingebracht werden. (Bild: Samag)

Mit gleich zwei Tiefbohr-Fräszentren fertigt ein Serien- und Prototypenhersteller Präzisionsteile für die Automobil- und Lebensmittelindustrie. Neben der einfachen Handhabung und Präzision überzeugte vor allem die Schnelligkeit und Flexibilität der Maschine.

Die Weimat AG steht für höchste Qualität beim Schleifen, CNC-Fräsen und -Drehen sowie bei der Elektroerosion. Das Unternehmen fertigt kleine und große Serien und übernimmt auch den Bau von Prototypen. Die Kunden stammen unter anderem aus dem Maschinenbau, der Automobilbranche sowie der Verpackungs-, Textil-, Medizin- und Raumfahrtindustrie.

„Unsere Erfahrung im Formen- und Werkzeugbau für Aluminium und Kunststoff ermöglicht es uns, hochqualitative und trotzdem preisgerechte Leistungen zu erbringen“, so Alex Weiss, Geschäftsführer der Weimat AG. „Eine wichtige Voraussetzung dafür ist auch unser hochmoderner Maschinenpark.“ Im Jahr 2013 entschied sich Weimat, diesen Maschinenpark um ein Tiefbohr-Fräszentrum TFZ 2L-1000 von Samag zu ergänzen. „Als Ersatz für unser altes Bohr-Fräszentrum suchten wir nach einer mittelgroßen Maschine für die zerspanende Bearbeitung kubischer Präzisionsteile für die Automobil- und Lebensmittel- industrie in einer Aufspannung“, erinnert sich Weiss.

Fertigung kubischer Präzisionsteile

Bei den Teilen handelt es sich um komplexe Formenbauteile und -aufbauten mit einer großen Bandbreite an Varianten und unterschiedlichen Ausführungen. Heute werden diese Präzisionsteile bei Weimat auf dem Tiefbohr-Fräszentrum für die Vier-Seiten-Komplettbearbeitung zunächst rundherum gefräst und anschließend mit Bohrungen für die Kühlung versehen – mit einer Präzision von ± 20 µm. Auch das Einbringen von Tieflochbohrungen zählt zu den Bearbeitungsschritten, die auf der TFZ vorgenommen werden. Das Tiefbohr-Fräszentrum erfüllte die hohen Anforderungen des Unternehmens an Qualität, Service und Preis und konnte auch im Betrieb auf ganzer Linie überzeugen. „Die TFZ 2L-1000 eignet sich optimal für unsere Bearbeitungsprozesse“, erläutert Weiss. Konkret überzeugten ihn neben der einfachen Handhabung und Präzision vor allem die Schnelligkeit und Flexibilität der Maschine.

Die TFZ arbeitet nicht nur präziser als die bisher von Weimat genutzte Bohr-Fräs-Maschine, sondern ist auch doppelt so schnell. „Außerdem kommt das neue Tiefbohr-Fräszentrum hervorragend mit unserer Teilevielfalt zurecht. Unsere Teile passen einfach gut auf die Maschine, sowohl im Bereich Formenbau als auch im Bereich der mechanischen Bearbeitung von Teilen für die Luft- und Raumfahrt und den Automotive-Bereich“, so Weiss. Dabei spielt das einfache Handling der Maschine eine entscheidende Rolle: Aufgrund einer begehbaren Maschinenverkleidung sind die Arbeitsräume der TFZ-Maschinen von allen Seiten zugänglich. Damit bieten sie sehr gute Belademöglichkeiten und Werkstückerreichbarkeit. Diese Eigenschaften machen die Tiefbohr-Fräszentren von Samag äußerst servicefreundlich, vereinfachen die Arbeit des Maschinenführers und optimieren die Rüstzeiten durch einen beschleunigten Wechsel zwischen den Fräs- und Bohrbearbeitungen.

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