Währungsschwäche Toyota will den Zulieferern helfen! Jetzt sinkt der Aktienkurs

Quelle: dpa

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Trotz des schwachen Yen hielt Toyota an der Prognose für den Jahresgewinn fest, weil man den Zulieferern unter die Arme greifen will. Das, und anderes, wirkt sich jetzt negativ aus.

Toyota geht es momentan nicht ganz so gut, wie man mit Blick auf dieses Geschäftsjahr zunächst angenommen hat. Toyota will nun den Zulieferern helfen, was auch noch die Aktionäre enttäuschte. Hier mehr Details ...
Toyota geht es momentan nicht ganz so gut, wie man mit Blick auf dieses Geschäftsjahr zunächst angenommen hat. Toyota will nun den Zulieferern helfen, was auch noch die Aktionäre enttäuschte. Hier mehr Details ...
(Bild: Toyota)

Der japanische Toyota hat im vergangenen Quartal deutliche Einbußen erlitten, wie es heißt. Es bleibt also bei gedämpften Erwartungen für das Gesamtjahr. Im ersten Geschäftsquartal (Ende Juni 2022) fiel das operative Ergebnis des bekanntlich als VW-Rivalen angesehenen OEMs im Jahresvergleich um 42 Prozent auf 579 Milliarden japanische Yen (4,3 Milliarden Euro). Analysten hatten im Schnitt aber mit über 800 Milliarden Yen gerechnet. Dabei belasteten Produktionsunterbrechungen und Kostensteigerungen den Konzern. Auch die Zulieferer litten unter den Problemen.

Der schwache Yen ist für Toyota das Hauptproblem

Toyota ergreife nun Maßnahmen, was unter anderem die zuvor vereinbarten Einkaufspreise angehe. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Lieferkette mittel- und langfristig, argumentieren die Japaner. Dass Toyota trotz eines schwächeren Yen, der für Toyota der Hauptgrund des Problems ist, an der Prognose für den operativen Jahresgewinn festhielt, weil man den Leidensdruck auf die Zulieferer verringern will, enttäuschte auch noch die Anleger. Die Aktie schloss in Tokio mit nun rund 3 Prozent im Minus. Das operative Ergebnis auf Jahressicht dürfte demnach weiter um ein Fünftel (rund 17,3 Milliarden Euro) schrumpfen.

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