Lasertechnik

Trumpf-Laser markieren Kunststoffe dauerhaft

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Schaumgeborene Dauermarkierung

Die Perma-tec-Ingenieure haben im Laser-Applikationszentrum von Trumpf die Anlage testen können und dabei untersucht, wie sich das bisher verwendete Material, ein fast schwarzes Polyamid, zum Laserbeschriften eignet. Die Beschriftung musste kontrastreich und absolut sauber lesbar in exakter Position mit gleichbleibender Qualität auf die Oberfläche des Gehäuseteils aufgebracht werden können.

Bei einer ersten Laserbeschriftung stellte sich heraus, dass für das verwendete Kunststoffmaterial keine zusätzlichen Additive für die Bearbeitung mit dem Laser nötig waren. Als man später die zweite Laserapplikation in Angriff genommen hat, bei der ein anderes Material zum Einsatz kam, musste der Kontrast und Farbe der aufgeschäumten Bereiche durch das Zusatzmittel Iriodin optimiert werden. Das wird nun bei der Laserbeschriftung des Antriebsgehäuses des perma Star Vario an.

Trumpf-Laser markiert auch krumme Dinger

Außer den Fragen zum Material ergab sich bei der Anschaffung des zweiten Lasermarkiersystems, eines Trumark 3020, eine neue Herausforderung: Denn nun galt es eine gekrümmte Oberfläche eines rotationssymmetrischen Bauteils via Laser zu markieren. Das Ein- und Ausbringen des Bauteils in die Laseranlage geschieht dabei automatisiert mittels eines dynamischen Drehtellers. Hier musste der stabile Sitz des Produktes gewährleistet sein sowie dessen Positionsgenauigkeit exakt abgestimmt werden. Diese Aufgabe hat Perma-tec in enger Zusammenarbeit mit den Applikationsingenieuren von Trumpf sehr gut gelöst.

Trumpf-Softwaremodul spart Rüstzeit

Trumpf bietet seit Kurzem mit der Modul Interface (MI) Software für Trutops Mark eine kundenspezifische Lösung, die es dem Anwender erleichtert, sein Lasermarkiersystem in die bestehende Produktionsinfrastruktur einzubinden, zu bedienen sowie Markieraufträge zu verwalten. Welche großen Vorteile das bringt, hat perma-tec bereits erfahren dürfen: Hier ist das Softwaremodul an die speicherprogrammierbare Steuerung angeschlossen.

Dem Schmiersystem-Experten waren dabei zwei Punkte besonders wichtig: Zum einen die Rückverfolgbarkeit der Produkte und zum anderen die Bedienbarkeit und Flexibilität der Anlage. Denn bevor die Antriebsgehäuse des Schmiersystems mit dem Laser beschriftet werden, testen mehrere parallel laufende Prüfstationen die Antriebe auf Herz und Nieren. Jeder Antrieb erhält dabei eine eigene Prüfnummer, die intern im Gerät gespeichert wird.

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