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Automatisierung

Turck baut seine Unternehmensstruktur um

| Redakteur: Melanie Krauß

Die Turck Holding differenziert künftig innerhalb der Gruppe zwischen den Sparten Automatisierungstechnik sowie Entwicklungs- und Produktionsdienstleistungen.

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Christian Pauli und Christian Wolf (v. l.), Geschäftsführer der Turck-Holding, wollen die Unternehmensstruktur optimieren.
Christian Pauli und Christian Wolf (v. l.), Geschäftsführer der Turck-Holding, wollen die Unternehmensstruktur optimieren.
(Bild: Andreas Köhring)

Mit der Fokussierung auf Technik-Schwerpunkte an bestimmten Standorten will Turck Entwicklungs- und Produktionskapazitäten international deutlich ausbauen. „Die Konzentration auf die jeweiligen Kerngeschäfte ermöglicht jedem Bereich eine bestmögliche Marktbearbeitung“, sagt Turck-Holding-Geschäftsführer Christian Wolf. „Wir werden in den Regionen Europa, Asien und Amerika optimale Strukturen für Produktion, Logistik und Vertrieb schaffen, um die lokalen Kundenbedürfnisse ideal abdecken zu können. Eine wesentliche Voraussetzung dazu ist der Aufbau einer Supply-Chain-optimierten Produktion in jeder Region.“

Für die Automatisierungstechnik soll der Standort Halver auch zukünftig als Technologie- und Produktionsstandort eine strategisch wichtige Rolle übernehmen und das Regionalkonzept für Produktion und Logistik umsetzen. Für Europa realisiert Turck im polnischen Lublin einen weiteren Produktionsstandort, der im Lauf des Jahres seinen Betrieb aufnehmen soll. Mit der Umstrukturierung der Produktionsaktivitäten innerhalb Europas, aber auch von Asien zurück nach Europa, lassen sich dem Unternehmen zufolge uneffektive und kostspielige Logistikwege reduzieren.

„Wir stehen im offenen Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Betriebsrat, um diese über Veränderungen in den kommenden Jahren frühzeitig zu informieren“, erklärt Joachim Göddertz, Interims-Geschäftsführer der Werner Turck GmbH & Co. KG in Halver. „Es ist erforderlich, etablierte Strukturen zu überprüfen und, wo notwendig, zu verändern. Nur durch eine dauerhaft wirtschaftliche Produktion, effiziente Lieferketten und einen kundennahen Service sichern wir auch weiterhin internationales Wachstum und damit auch die Zukunft des Standorts Halver.“

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