Werkzeugwechsel

Turmmagazin erhöht produktiven Zeitanteil bei Bearbeitungszentren

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Bei der Erarbeitung eines neuen Gesamtkonzepts zum Speichern der Werkzeuge waren diese Vorteile daher schwerwiegende Argumente dafür, dass man zukünftig auch weiter auf die Vermarktung des Turmmagazins vertraut. Außer dem feststehenden Grundkonzept und der Erhaltung der bewährten Funktionalität wurden dem Projekt keine konstruktiven Grenzen gesetzt.

Turmmagazin ist als flexibler und modularer Baukasten gestaltet

De facto ist die neue Lösung konstruktiv nicht mehr mit dem Turmmagazin der ersten Generation vergleichbar. Ein hervorzuhebendes Detail ist, dass sich das neue Grundmagazin durch innen liegende Festkämme erweitern lässt, wodurch das Speichern von Werkzeugen außerhalb üblicher Abmaße möglich wird.

Das neue Turmmagazin ist als flexibler und modularer Baukasten gestaltet und bietet sich standortübergreifend für den Einsatz an mehreren Bearbeitungszentren der Starrag Group an. Es geht auf die neuen Anforderungen des Marktes hinsichtlich größerer Werkzeuggeometrien, ausgedehnterer Speicherkapazitäten, verbesserter Ergonomie, höherer Dynamik und effizienter Energieausnutzung ein, wobei es sich preislich am Magazin der ersten Generation orientiert. Mit dem Ziel, in höchster optionaler Ausbaustufe 570 Werkzeuge zu speichern, löst das neue Turmmagazin Mitte des Jahres seinen Vorgänger ab.

180 bis 450 Speicherplätze verteilt auf zwei bis fünf Türme

Das Turmmagazin hat 180 bis 450 Speicherplätze verteilt auf zwei bis fünf Türme. Der maximale Werkzeugdurchmesser beträgt 340 mm, die maximale Werkzeuglänge im Turm 450 mm. Optional sind 500 beziehungsweise 800 mm möglich. Die maximale Werkzeuglänge im Festkamm liegt bei 1400 mm, die maximale Werkzeugmasse bei 35 kg (optional 50 kg). MM

* Alexander Ludewig ist Konstrukteur Mechanik bei der Heckert GmbH in 09117 Chemnitz

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