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Toolmanagement

Über das Toolmanagement zu mehr Wettbewerbsfähigkeit

| Autor/ Redakteur: Jürgen Fürst / Victoria Sonnenberg

Zerspanungsbetriebe sind im harten Wettbewerb häufig erfolgreich, wenn sie schnell und flexibel reagieren können. Das gelang der Adelmann Metallbearbeitung mit dem Toolmanagementsystem von Arno Werkzeuge.

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Mit dem Toolmanagementsystem von Arno steigert Adelmann seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.
Mit dem Toolmanagementsystem von Arno steigert Adelmann seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.
(Bild: Arno Werkzeuge)

Wo ist das Werkzeug? Wer hat es verlegt? Irgendwo muss doch noch eines sein“, so schildert Alexander Bö- thel von der Adelmann Metallbearbeitung GmbH die Rufe, die früher praktisch täglich in der Fertigung zu hören waren und die das Arbeiten unnötig erschwerten. Das ist nun anders. Denn Adelmann hat sich für das Toolmanagementsystem Store Manager Duo von Arno Werkzeuge entschieden. „Das war eine gute Entscheidung“, freut sich Geschäftsführer Stefan Adelmann. „Und durch den Mietkauf hält sich auch das Investitionsrisiko in Grenzen.“

Die Adelmann Metallbearbeitung GmbH in Boxberg ist Lohnfertiger, spezialisiert auf den Bereich Labortechnik. Neben CNC- Drehen und Fräsen bietet Adelmann auch Löten, Hartlöten, Schweißarbeiten und Wasserstrahlschneiden an. Hauptkompetenz ist aber die Zerspanung. 2001 gegründet in einer Garage, ist die Firma Adelmann heute auf einem Gelände von 2000 m² aktiv. Musterbau, Einzelteile und Kleinserien sowie Großserien bis 5000 Stück im Durchmesserbereich bis 240 mm werden hier gefertigt.

Die Anzahl der Werkzeuge stieg erheblich

Das Materialspektrum ist breit gefächert und deckt vom Kunststoff bis zu gehärteten Materialien alles ab. Für diese Vielfalt an Fertigungsprozessen und Materialien wird natürlich auch viel Werkzeug gebraucht. Dieses wird unter anderem von dem Unternehmen Arno Werkzeuge bezogen, Hersteller von Präzisionswerkzeugen zum Stechen, Drehen, Bohren und Fräsen. Der Geschäftszuwachs sowie vergrößerte Räumlichkeiten und ein größerer Maschinenpark ließen die Anzahl an Werkzeugen erheblich steigen. Damit stiegen auch die Werkzeugsuchzeiten – eine Änderung war also dringend geboten, ein Toolmanagementsystem musste her. Drei Anbieter stellten ihre Systeme zur Werkzeugverwaltung vor. Ein Vor-Ort-Termin bei Arno Werkzeuge brachte die Entscheidung.

Die Flexibilität des Store Managers Duo von Arno Werkzeuge, die möglichen Schnittstellen sowie die Bedienerfreundlichkeit überzeugen Adelmann am meisten. Hinzu kommt die Multifunktionalität. Das Karussellsystem verfügt über 360 Einzelfächer in Kombination mit vier großen Schubladen, in denen auch Messmittel verwaltet werden können. Das hatten die anderen Anbieter nicht im Portfolio. Dabei werden nicht nur Werkzeuge von Arno eingelagert und nachdisponiert, sondern auch Artikel von anderen Lieferanten. Auch das ist einzigartig. Arno Werkzeuge bietet das neue Modell Store Manager Duo auch zum Mietkauf an. Das kommt Adelmann sehr entgegen: „So können wir zwei Jahre lang testen, ob das System des Schrankes und seine Größe wirklich zum Unternehmen passen.“ Die Monatsmiete beinhaltet bereits Service- und Wartungskosten, eine kostenlose Hotline beantwortet dringende Fragen.

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Zuvor schauten sich die Arno-Experten die bisherige Situation genau an: Bislang wurden die Werkzeuge in einem abgeschlossenen Spindschrank aufbewahrt. Brauchte ein Mitarbeiter ein neues Werkzeug, musste der Meister den Schrank aufschließen und das Werkzeug entsprechend ausgeben. Böthel erinnert sich: „Der Mitarbeiter musste darlegen, für welchen Auftrag er das Werkzeug brauchte. Das war lästig für die Mitarbeiter und uns Meister. Aber das war die einzige Möglichkeit, wenigstens ein wenig Kontrolle über den Werkzeugverbrauch und deren Verbleib zu erhalten.“ Die Bestände mussten dann händisch in einer Liste korrigiert werden, um den Überblick nicht zu verlieren.

Zwei Mal im Monat wurden die Schränke nachkontrolliert – das dauerte ungefähr zwei Stunden. Nicht selten gab es Ausfallzeiten an den Maschinen, weil das entsprechende Werkzeug dann eben doch nicht verfügbar war. Selbst Prüflehrdorne oder Gewindelehrdorne fehlten. „Wer hat den Lehrdorn?“, war eine wiederkehrende Frage quer durch die ganze Produktionshalle. Übergangsweise wurde mittels Tabelle an einer Magnettafel festgehalten, welches Prüfmittel sich gerade wo befand. Allerdings war auch diese Methode stark fehleranfällig.

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