Maschinenelemente

Variantenvielfalt bei Produkten zwingt Gießereien zur Flexibilität

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So profitiert der Pumpenhersteller von den optimierten Grauguss- und Aluminiumgehäusen in mehrfacher Hinsicht: Der Herstellungsprozess wird kostengünstiger und damit wirtschaftlicher. Die Gussteile lassen sich bei neuen Anforderungen leichter verändern. Die Haltbarkeit der Produkte steigt.

Prototyp im Handformverfahren hergestellt

Bei GIF wurde der Prototyp auch aus Grauguss hergestellt – im Handformverfahren. Nach der Vermessung und einer Testphase gab der Pumpenhersteller das Modell frei. Es folgte die Herstellung der Nullserien in Grau- und Aluminiumguss auf automatischen Formanlagen. Die insgesamt 50 Stück sind mittlerweile längst verbaut und die Serienfertigung der Grauguss- und Aluminiumgehäuse ist erfolgreich am Markt angelaufen.

Der Auftrag an GIF für die ersten Gehäuse aus Bronze soll in Kürze folgen. Bei GIF werden auch bis zu 3 m lange Aluminiumprototypen gegossen. Bei der Herstellung dieser Modelle kommen Furanharz-Werkzeuge zur Anwendung.

Wirtschaftlicher Kokillenguss erfordert gewisse Stückzahlen

Den Umstieg auf Aluminiumkokillenguss macht der Pumpenhersteller von der Entwicklung der Absatzzahlen abhängig. Spätestens dann, wenn die Anzahl der verkauften Pumpen über 800 liegt, lohnt sich das Kokillenverfahren.

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