Antriebstechnik VDMA erhöht Umsatzprognose für 2021 auf plus zehn Prozent

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Nachdem der VDMA Fachverband Antriebstechnik im Frühjahr einen Umsatz von plus fünf Prozent für das Jahr 2021 prognostiziert hat, rechnet man jetzt mit einem Umsatzplus von zehn Prozent in der Antriebstechnikbranche.

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(Bild: LVDESIGN - stock.adobe.com)

Ausschlaggebend hierfür sind laut VDMA die seit Jahresbeginn stark angestiegenen Auftragseingänge, die im Zeitraum Januar bis Mai 2021 bei plus 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegen. Sowohl wichtige Kundengruppen, wie beispielsweise die Windkraft, Landtechnik, Baumaschinen und Fördertechnik, als auch die wichtigen Exportmärkte USA und China stützen diese Entwicklung. Eine große Herausforderung sowohl für Kunden als auch Lieferanten sind jedoch die Einschränkungen in den globalen Lieferketten, die zu Lieferschwierigkeiten und Kostendruck entlang der Wertschöpfungskette führen.

Produktionsniveau von 2018 erst 2022 erreichbar

Die Branche ist trotz dieser Herausforderungen zuversichtlich, das laufende Jahr mit einem Umsatzplus von mindestens zehn Prozent abzuschließen. Aufgrund von Kundenstruktur und Produktvielfalt der Antriebstechnik kann das Wachstum von Unternehmen zu Unternehmen stark variieren. Das hohe Produktionsniveau von 2018 mit knapp 18 Milliarden Euro wird laut VDMA jedoch aus heutiger Sicht erst Ende 2022 erreicht werden.

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