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Fronius auf der Euroblech 2018

Vernetzte Stromquellen und neue Schweißideen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Mit Weldcube von Fronius, heißt es, lassen sich je nach Servergröße etwa 50 Stromquellen vernetzen. Die Software sammle Daten zu Strom, Spannung, Drahtvorschub und Schweißgeschwindigkeit. Doch das ist nicht das einzige Highlight: Halle 13 am Stand F174.

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Ein Highlight am Fronius-Stand in Halle 13 am Stand F174 ist das sogenannte CMT Cycle Step-Verfahren (hier in Aktion am Stand per Roboter). Es erzeuge nicht nur eine optimale, spritzerfreie Nahtopik bei geringster Wärmeentwicklung im Schweißbereich (wodurch auch dünne Bleche schweißbar seien). CMT Cycle funktioniert, indem die Anzahl der Schweißtropren pro Schweißpunkt eingestellt werden können, wie Fronius erklärt.
Ein Highlight am Fronius-Stand in Halle 13 am Stand F174 ist das sogenannte CMT Cycle Step-Verfahren (hier in Aktion am Stand per Roboter). Es erzeuge nicht nur eine optimale, spritzerfreie Nahtopik bei geringster Wärmeentwicklung im Schweißbereich (wodurch auch dünne Bleche schweißbar seien). CMT Cycle funktioniert, indem die Anzahl der Schweißtropren pro Schweißpunkt eingestellt werden können, wie Fronius erklärt.
(Bild: Königsreuther)

Mithilfe von Weldcube könnte man diese Informationen nutzen, um Schweißprozesse zu verbessern und den Verbrauch zu senken. Für Übersicht sorgt ein individualisierbares Dashboard mit diversen Statistik- und Filterfunktionen, so Fronius. Auch könne der Anwender alles über Computer und mobile Endgeräte abrufen.

Mit der Vernetzung der Stromquellen gelingt die automatische Datendokumentation, wie es weiter heißt, auch standort- und geräteübergreifend – jedes Teil könne so lückenlos und transparent nachverfolgt werden.

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Schweißen mit lückenloser Dokumentation

Weldcube speichere die Istwerte jeder Schweißnaht und man könne Parameterlimits für die Aufgaben einstellen. Bei Überschreitungen werde der Anwender sofort informiert. Wenn es darauf ankommt, so Fronius, kann ein Schweißvorgang bei einer Limitübertretung auch automatisch abgebrochen werden. Möglicher Ausschuss ließe sich so rasch aussortieren. Das mache das System zur starken Stütze bei dokumentationspflichtigen Schweißaufgaben. Und wenn die Nahtüberprüfung bis dato visuell und die Dokumentation manuell erfolgten, dann spart man mit Welcube auch noch Zeit und Kosten, betont der Aussteller. Nützlich sei auch das Speichern und Übertragen von Jobs, also definierten Parametern für eine bestimmte Aufgabe, auf andere Geräte, was Weldcube bei etwa 15 Jobs in unter fünf Minuten schaffe.

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