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Fronius auf der Euroblech 2018

Vernetzte Stromquellen und neue Schweißideen

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„Push“ in Richtung Kostensenkung beim Stahlschweißen

Aufgrund der verschiedenen Legierungen ist Stahl äußerst wandelbar und lässt sich gut bearbeiten – egal ob durch Walzen, Fräsen oder Schweißen, sagt Fronius. Und noch wichtiger sei, dass Stahl in großen Mengen und zu geringen Kosten verfügbar sei. Darum ist er der Werkstoff Nummer eins, wenn Gewicht, Wetter- und Säurebeständigkeit oder Hygiene bei der Anwendung nicht im Fokus stehen, heißt es weiter.

Nicht jede Schweißanwendung aber brauche Hightech und High-End. Bei Stahl gilt laut Ansicht der Fronius-Experten die Devise „einfach, robust und kostenoptimiert“. Dasselbe betreffe auch das Schweißen dieses Werkstoffs. Häufig werde Stahl mit dem Metallschutzgasverfahren geschweißt – sowohl manuell als auch von Robotern. Ideal dafür geeignet ist das Push-System, wie Fronius betont. Fronius biete dieses als Konfigurationsmöglichkeit für seine flexible Schweißgeräteplattform TPS/i an. Das Push-System soll einfach aufgebaut und ebenso leicht zu handhaben sein. So werde das System hoch verfügbar und die Anlagenkosten in puncto Anschaffung und Betrieb reduzierten sich deutlich.

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Ohne Fördermotor ist der Brenner leichter

Und so funktioniert es: Der Motor im Drahtvorschub fördert den Draht durchs Schlauchpaket nach vorne zum Brenner. Schlauchpaket und Brenner entwickelte ebenfalls Fronius, was zum reibungslosen Funktionieren des Gesamtsystems beiträgt. Am Schweißbrenner selbst ist kein Motor nötig. Dadurch ist der Brenner leicht – ein Vorteil für Schweißer und Roboter. Da somit für automatisierte Anwendungen weniger leistungsstarke Roboter benötigt werden, reduzieren sich abermals die Gesamtkosten der Anlage.

Um 20 % gesteigerte Schweißproduktivität

Auch beim Push-System setzt Fronius den Fokus auf konstant hohe Qualität der Schweißergebnisse. Die Welding Packages „Low Spatter Control“ (LSC) und „Pulse Multi Control“ (PMC) bieten Assistenzsysteme für den Schweißer, um auch unter schwierigen Bedingungen hochwertige Nähte zu ziehen. Beide Packages verfügen über einen Einbrandstabilisator. PMC unterstützt den Schweißer zusätzlich mit einem Lichtbogenlängenstabilisator. Diese Assistenzsysteme sind vor allem dann wichtig, wenn Bauteiltoleranzen nicht eingehalten werden können – wenn etwa Spalten größer werden oder Materialdicken variieren. Der stabile Lichtbogen macht außerdem hohe Schweißgeschwindigkeiten möglich: Viele Automobilzulieferer steigern mit PMC ihre Produktivität um etwa 20 Prozent. So unterstützt das Push-System den Anwender, damit er auch unter hohem Kostendruck und bei nicht idealen Umständen optimale Schweißnähte erzielt.

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