Meilenstein erreicht! HS Trier entwickelt klimaneutrales Metallpulver für den 3D-Druck

Quelle: Hochschule Trier 1 min Lesedauer

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Eine Anlage zur Herstellung von Metallpulvern nach dem „VIGA“-Verfahren (Vakuum-Inertgas-Verfahren) ist an der Hochschule Trier erfolgreich aufgebaut und in Betrieb genommen worden ...

Das ist ein Teil einer besonderen und in der Gegend um Trier an einer Hochschule einzigartigen Anlage. Sie erzeugt aus Metallschrott klimaneutrales Pulver, das man für die additive Fertigung nutzen kann ...(Bild:  HS Trier)
Das ist ein Teil einer besonderen und in der Gegend um Trier an einer Hochschule einzigartigen Anlage. Sie erzeugt aus Metallschrott klimaneutrales Pulver, das man für die additive Fertigung nutzen kann ...
(Bild: HS Trier)

Am Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB) der Hochschule Trier wurde ein bedeutender technologischer Meilenstein erreicht, wie man jetzt erfahren darf. Denn metallische Abfälle werden dort mit einer neuen Anlage zunächst induktiv aufgeschmolzen und dann mithilfe von Gas zu Pulver verdüst. Besonders hervorzuheben sei der konsequent nachhaltige Ansatz: Denn der gesamte Prozess laufe mit grünem Strom. Auch die eingesetzten Gase gewinne man mit erneuerbaren Energien. So entsteht quasi ein klimaneutrales Metallpulver, welches insbesondere für moderne Fertigungsverfahren wie den 3D-Druck attraktiv sein dürfte, wie die Trierer Forscher glauben. Der Aufbau der Anlage war äußerst aufwendig und nur aufgrund des großen Engagements vieler Beteiligter möglich, bedankt sich der Gesamtprojektleiter Prof. Michael Wahl.

Ein Leuchtturmprojekt in puncto Metall-3D-Druck

Bereits jetzt gilt die neue Anlage als Leuchtturmprojekt für die Region! Denn im weiten Umkreis gebe es keine vergleichbare Einrichtung an einer Hochschule. Auch die wissenschaftliche Zusammenarbeit spielt eine zentrale Rolle, wie es weiter heißt. Zu den Kooperationspartnern im Projekt „KRAFt“ zählen etwa das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie die Hochschule Aalen. Gemeinsam arbeiten man nun daran, die additive Fertigung von Metallteilen ressourceneffizienter zu machen und auch noch Materialkreisläufe im Rahmen des 3D-Drucks zu schließen. Auch werden für die einzelnen Prozessschritte detaillierte Energie- und Stoffbilanzen erstellt, analysiert und gezielt optimiert, wie die Beteiligten anmerken. An allen drei Standorten wird der Einsatz, der am Umwelt-Campus Birkenfeld hergestellten Metallpulver derzeit intensiv erforscht.

Förderung und Initiatoren des Forschungsprojekts

Ins Leben gerufen wurde die Anlage im Rahmen des Projekts „CZS Center KRAFt: Carl-Zeiss-Stiftung Center Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz mittels additiver Fertigungstechnologien“, wie man weiter erfahren darf. Und gefördert wird das Vorhaben von der Carl-Zeiss-Stiftung (CZS). Zusätzliche Unterstützung beim Aufbau der Pulververdüsungsanlage kam übrigens vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz.

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