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Reporting Visualisierungen sorgen für Ordnung im Reporting

Autor / Redakteur: Lars Schubert / Robert Horn

Reportings fressen Zeit, kosten Mühe und sind in vielen Unternehmen nicht vereinheitlicht. Auch bei der Lufthansa Technik AG gab es zahlreiche Standorte, die ihr ganz eigenes Berichtssystem hatten. Um für ein besseres Verständnis und eine allgemeingültige Sprache vor allem bei kaufmännischen Reportings zu sorgen, hat das Unternehmen 2014 mit einer internen Umstrukturierung begonnen.

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(Bild: © Gregor Schläger/Lufthansa Technik AG)

Lufthansa Technik ist ein Anbieter für die Instandhaltung, Wartung und Überholung von Verkehrsflugzeugen. Sie wurde 1994 gegründet und beschäftigt über 25.000 Mitarbeiter rund um den Globus. Die Angestellten inspizieren die Flugzeuge und kümmern sich um die technische, fachliche und logistische Ausstattung. Bei 1700 Untersuchungen pro Tag ist hier nicht nur Know-how gefragt, sondern auch ausreichend Ersatzteile: In den Werkstätten sind bis zu 110.000 Komponenten eingelagert, welche sofort verbaut werden können.

Kostenstellenberichte vereinheitlichen, standardisieren und zentralisieren

Wie in jedem Unternehmen werden auch bei Lufthansa Technik jeden Monat eine Vielzahl von Berichten ausgearbeitet. So erstellen Mitarbeiter weltweit zum Beispiel dreißig bis vierzig Kostenstellenberichte monatlich. Bis zur Neustrukturierung des Berichtswesens wurden diese im Design und Layout von jedem Geschäftsbereich völlig unterschiedlich angefertigt.

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„Im ersten Schritt war es wichtig, die Kostenstellenberichte in ihrem Aufbau, Design und ihrer Funktion zu vereinheitlichen und im zweiten Schritt das Reporting im Kostenstellen-, HR- und Ergebnisbereich zu optimieren“, erklärt Stefan Hüttner, IT-Projektleiter bei Lufthansa Technik. Denn die fehlende Stringenz machte das Berichten schnell unübersichtlich und zeitaufwendig. Ziel war es, die Berichte zu standardisieren und zu zentralisieren, damit jede Fachabteilung auf die gleiche Art und Weise Reports erstellen kann.

Der Fokus von Stefan Hüttner und seinem Team liegt auf Business- und Process-Intelligence sowie auch Management-Reporting und Controlling. „Da das kaufmännische Reporting der Lufthansa Technik auf SAP Design Studio basiert, war relativ schnell klar, dass wir uns für Graphomate entscheiden“, erklärt Stefan Hüttner. Die Graphomate charts und tables sind Add-ons für SAP Design Studio und stützen sich auf die Notationen von Professor Rolf Hichert und dessen Success-Regeln. Die charts können beispielsweise für Plan und Ist-Werte eingesetzt werden, um Abweichungen – absolute und prozentuale – auf einen Blick zu erkennen. Die Graphomate tables korrespondieren zu den Graphomate charts und erleichtern das visuelle Verständnis in Tabellen.

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