Sparsamer fertigen Volumenstromgeregelte KSS-Versorgung macht Zerspanung energieeffizienter
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Erfolgreicher Technologietransfer: Forschung und Industrie entwickeln gemeinsam eine energieeffizientere Kühlschmierstoff-Versorgung für die Zerspanung.
Um die globale Erwärmung wie gefordert auf 1,5 °C zu begrenzen, wird die Treibhausgas-Neutralität bis 2045 in Deutschland angestrebt. Um dieses Ziel zu erreichen, ist außer der Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energiequellen die Steigerung der Energieeffizienz in allen Wirtschaftsbereichen notwendig. Werkzeugmaschinen spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, weil etwa 2 % der weltweit verwendeten elektrischen Energie für den Betrieb dafür benötigt werden. Mehrere Untersuchungen konnten zeigen, dass der größte Anteil der in Werkzeugmaschinen verwendeten Energie für den Betrieb von Nebenaggregaten eingesetzt wird.
Die KSS-Versorgung treibt den Energiebedarf hoch
Mit bis zu 60 % der Gesamtleistung ist die Kühlschmiermittelversorgung (KSS-Versorgung) dabei einer der größten Verbraucher in der Maschine und bietet damit hohes Potential zur Steigerung der Gesamtenergieeffizienz der Werkzeugmaschine. In einem gemeinsamen Projekt zwischen dem Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz-Universität Hannover, dem Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori, Ifm Electronic und dem Werkzeughersteller Kennametal Shared Services wurde deshalb mit dem Ziel der Energieeffizienzsteigerung eine volumenstromgeregelte KSS-Versorgung für innengekühlte Werkzeuge entwickelt. Durch diese Regelung kann dem Prozess maschinenunabhängig ein konstanter – aber bedarfsgerechter – und damit energieeffizienterer KSS-Volumenstrom bereitgestellt werden.
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