In-Mould-Decoration (IMD) auf der K 2019

Von der Dekorfolie direkt zum 3D-Bauteil

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Optik und Funktionalität geben sich die Hand

Welches Potenzial in den Kurz-Applikationsprozessen steckt, demonstriert eine preisgekrönte Anwendung für die Innenblende einer Pkw-Tür (Bild 7). Dabei wurde eine partiell lichtdurchlässige Dekorfolie (IMD-Einzelbildsystem) mit einem gedruckten kapazitiven Polyic-Sensor auf der Formteil-Innenseite mittels IML-Verfahren kombiniert. Beide werden innerhalb eines Spritzgießzyklus hinterspritzt. Der Sensor dient zur Touch-Bedienung der Licht-Schalt- und Dimmfunktion, mit der auch der Farbton der dahinterliegenden LED-Lichtquelle variiert werden kann (Bild 7).

Bild 7: Anwendung der IMD-Technik auf der Sichtseite einer Pkw-Türblende. Zusätzlich ist auf der Formteil-Rückseite ein vorgefertigter Folienteil der Kurz-Gruppenfirma Polyic mit aufgedruckter Sensorstruktur zur Integration der interaktiven Licht-Schalt- und Dimmfunktion integriert.
Bild 7: Anwendung der IMD-Technik auf der Sichtseite einer Pkw-Türblende. Zusätzlich ist auf der Formteil-Rückseite ein vorgefertigter Folienteil der Kurz-Gruppenfirma Polyic mit aufgedruckter Sensorstruktur zur Integration der interaktiven Licht-Schalt- und Dimmfunktion integriert.
(Bild: R. Bauer)

Ein ähnliches Projekt wird auf der K 2019 auf dem Wittmann Battenfeld-Messestand in Halle 15 Stand C06 im Produktionsbetrieb zu sehen sein.

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