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Ex-Schutz

Von Gefährdungsbeurteilungen und Explosionsschutzdokumenten

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Der Arbeitgeber muss sich, in Vorbereitung der Gefährdungsbeurteilung, die erforderlichen Informationen beschaffen, zum Beispiel über

  • rechtliche Grundlagen,
  • vorliegende Gefährdungsbeurteilungen,
  • Hersteller- und Lieferinformationen,
  • verwendete Arbeitsstoffe und Arbeitsumgebung,
  • Erfahrungen der Beschäftigten,
  • das Unfallgeschehen und
  • Fähigkeiten und Eignung der Beschäftigten, die das Arbeitsmittel benutzen.

Bei der Ermittlung von Gefährdungen muss geprüft werden, ob durch die Bereitstellung oder Benutzung des zu betrachtenden Arbeitsmittels Beeinträchtigungen der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu erwarten sind. Gefährdungen sind zum Beispiel mechanische Gefährdungen, Gefährdungen durch Absturz von Personen, Lasten oder Materialien oder Brand- und Explosionsgefährdung.

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Umgesetzte Maßnahmen einhalten und kontrollieren

Dabei sind die Gefährdungen, die von dem Arbeitsmittel (vom einfachen Handgerät bis hin zu komplexen verfahrenstechnischen Anlagen) selbst ausgehen können oder die durch Wechselwirkungen mit anderen Arbeitsmitteln, Arbeitsstoffen oder mit der Arbeitsumgebung auftreten können, zu ermitteln und zu bewerten. Für Arbeitsmittel ist eine konkrete Vorgehensweise bei den Prüfungen zu ermitteln.

Im Anschluss hat der Betreiber dafür zu sorgen, dass die festgelegten Maßnahmen umgesetzt und eingehalten werden. Bei der Kontrolle muss festgestellt werden, ob die Maßnahmen geeignet und ausreichend wirksam sind und sich keine neuen Gefährdungen ergeben haben.

Nach § 6 BetrSichV ist der Arbeitgeber verpflichtet, diesen Nachweis des Explosionsschutzdokuments schriftlich zu dokumentieren, und zwar unabhängig von der Zahl der Beschäftigten. Ergeben sich Änderungen hinsichtlich Bereitstellung oder Benutzung der Arbeitsmittel, sind die schriftlichen Nachweise fortlaufend den geänderten Situationen anzupassen.

Das Explosionsschutzdokument ist vor Aufnahme der Arbeit zu erstellen. Es ist zu überarbeiten, wenn Veränderungen, Erweiterungen oder Umgestaltungen der Arbeitsmittel oder des Arbeitsablaufes vorgenommen werden. Aus dem Explosionsschutzdokument muss unter anderem hervorgehen, dass die Explosionsgefährdungen ermittelt und einer Bewertung unterzogen worden sind und dass angemessene Vorkehrungen getroffen werden, um die Ziele des Explosionsschutzes zu erreichen.

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