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Rohrleitungen

Vormontage und Bördeln für Rohrleitungen in einem Prozess kombiniert

Um Rohrleitungen leckagesicher mit den Hydraulikkomponenten zu verbinden, kommen häufig 24°-Schneidringverschraubungen oder 37°-Bördelverschraubungen zum Einsatz. Das Unternehmen Tracto-Technik vereint nun beide Verfahren - die fehlerfreie Schneidring-Vormontage und das prozesssichere Bördeln von Rohrenden - in einem Gerät.

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Neu im Produktportfolio von Tracto-Technik: Der Tuboform C kann für die fehlerfreie Schneidring-Vormontage und das prozesssichere Bördeln von Rohrenden eingesetzt werden.
Neu im Produktportfolio von Tracto-Technik: Der Tuboform C kann für die fehlerfreie Schneidring-Vormontage und das prozesssichere Bördeln von Rohrenden eingesetzt werden.
(Bild: Tracto-Technik)

Das sauerländische Unternehmen hat in seinem Tuboform C den Schneidring-Vormontageprozess mit der Umform- und Verbindungstechnik des prozesssicheren Bördelns von Rohrenden kombiniert. Die hydraulisch angetriebene und nahezu wartungsfreie Maschine besitzt eine universelle Grundaufnahme, in die entsprechend des jeweils angewendeten Verbindungsverfahrens verschiedene Vorsatzköpfe eingesetzt werden können. Wählen kann der Anwender zwischen Vorsatzköpfen zur Schneidringmontage mit manueller Druckeinstellung, Schneidringmontage mit automatischer Druckeinstellung sowie einer 37°- oder einer 10°-Bördelung.

Spezifischer Arbeitsdruck stellt sich bei Einlegen der Gegenhalteplatte automatisch ein

„Bei der Schneidringmontage mit automatischer Druckeinstellung wird der spezifische Arbeitsdruck durch Einlegen der entsprechend codierten, Rohrdurchmesser-abhängigen Gegenhalteplatte in den Vorsatzkopf automatisch eingestellt“, erläutert Geschäftsbereichsleiter Dr. Christian Gerlach die Funktionsweise. „Diese Vorgehensweise spart Zeit und erhöht die Prozesssicherheit, da ein falscher Arbeitsdruck für die Montage des Schneidrings praktisch ausgeschlossen ist. Und das kommt bei den Kunden sehr gut an.“ Für jede Gegenhalteplatte ist in der Drucktabelle der Maschinensteuerung ein spezifischer Arbeitsdruck hinterlegt. Ab-hängig von der verwendeten Art des Schneidrings können laut Herstellerangaben auch kundenspezifische Druckanpassungen durch Umprogrammierung der Drucktabelle vorgenommen werden.

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Der Arbeitsbereich des Kombinationsgeräts umfasst Stahl- und Edelstahlrohre von 6 bis 42 mm Außendurchmesser. Die Maschine ist für die Verarbeitung einzelner Rohre sowie für kleine und mittlere Serien geeignet. Ein Stückzahlzähler zeigt in diesem Fall das jeweilige Ende eines Loses an. Der Bearbeitungsprozess selbst - sowohl das Bördeln als auch das Verpressen des Schneidrings - dauert nur wenige Sekunden, heißt es. Durch den einstellbaren Zylinderhub lassen sich die Arbeitswege und damit auch die Montagezeiten zusätzlich optimieren. Dies sei vor allem bei der Abarbeitung größerer Lose von Vorteil.

Hydraulische Antriebseinheit als Basismaschine, Vorsatzköpfe und Werkzeuge können optional erworben werden

Die Trennung von hydraulischer Antriebseinheit als Basismaschine sowie Vorsatzköpfen und Werkzeugen als optionales Zubehör habe sich in der Praxis bestens bewährt, erzählt Gerlach. „Durch diese Möglichkeit ist die Maschine flexibel und kundenspezifisch zugleich, denn der Kunde erwirbt jeweils nur die Vorsatzköpfe und Werkzeuge, die er tatsächlich in der Produktion benötigt.“ Auch die Verwendung verschiedener Verbindungstechniken im Unternehmen stellt für das Gerät kein Problem dar. Innerhalb weniger Sekunden können die Vorsatzköpfe und Werkzeuge ausgetauscht und die Maschine so von einem auf das andere Verfahren umgerüstet werden.

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