Überkapazitäten und neue Strategie

Volkswagen will die Produktion drosseln und den Süden der Welt angehen

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VW nimmt in Sachen Verkäufe den globalen Süden ins Visier

Und was noch zu berichten ist, ist, dass nach Jahren der rein auf China fokussierten Strategie VW mit seinen in der Volksrepublik entwickelten Modellen nun Märkte im globalen Süden angehen will. Die Wolfsburger wollen demnach von den Skaleneffekten und den einzigartigen Kostenpositionen in China profitieren. Das sagt jedenfalls der China-CEO Ralf Brandstätter (Peking). VW untersuche nun auch Märkte in Südostasien, Mexiko, Nordafrika und Südamerika, heißt es weiter. Europa oder Nordamerika kämen nicht infrage, hieß es weiter. Helfen kann laut Brandstätters Meinung etwa die technische Basis und das Wissen aus den Jahren der Strategie „In China für China“. Diese Kompetenzen unterstützten die Gruppe in diesen Märkten, wo VW ohnehin mit chinesischen OEMs konkurrieren müsse. Volkswagen will also jene Märkte erschließen, in denen der Konzern noch nicht besonders stark vertreten ist. Also jene, die für chinesische Elektro- und Hybridautos sowie chinesische Vorschriften günstig seien. Infrage kämen auch alle Modelle, doch nicht alle würden am Ende auch exportiert. Jeder Markt werde für deshalb sich untersucht. Diese Strategieerweiterung kommt im Jahr der größten Produktoffensive der Wolfsburger in China, die mit über 20 Elektro- und Hybrid-Modellen daherkommt, sowie mit neuen und überarbeiteten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

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