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Wälzlager

Wälzlager-Hersteller NKE gehört jetzt Fersa Bearings

| Redakteur: Stefanie Michel

Carlos Oehling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Fersa Group, Harald Zerobin, Mitgründer von NKE Austria, Jesús Monforte, Vertriebsleiter bei NKE, und Geschäftsführer Thomas Witzler (v.l.) haben die Übernahme von NKE durch Fersa Bearings abgeschlossen.
Carlos Oehling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Fersa Group, Harald Zerobin, Mitgründer von NKE Austria, Jesús Monforte, Vertriebsleiter bei NKE, und Geschäftsführer Thomas Witzler (v.l.) haben die Übernahme von NKE durch Fersa Bearings abgeschlossen. (Bild: NKE)

Seit Oktober 2018 gehört der Wälzlager-Hersteller NKE Austria nun zu 100 % zum spanischen Unternehmen Fersa Bearings. NKE wird als Markenname für die Lager im Industrieumfeld weiterleben.

Am 19. Oktober 2018 hat die spanische Fersa Bearings S.A. den Kauf des österreichischen Unternehmens NKE Austria GmbH offiziell abgeschlossen. Bei der feierlichen Zeremonie in Linz waren Carlos Oehling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Fersa Group, Thomas Witzler, Geschäftsführer der NKE Austria, sowie die Gründer von NKE, Harald Zerobin und Heimo Ebner, anwesend.

Bereits 2016 erwarb Fersa Bearings 49 % der NKE-Anteile. Mit dem Kauf der restlichen 51 % ist das österreichische Unternehmen jetzt zu 100 % im Besitz von Fersa. Die Unternehmensgruppe bietet ihre Lager zukünftig unter zwei Markennamen an: Fersa für den Automobilsektor und NKE für den Industriebereich. Fersa hat es nicht ausgeschlossen, in naher Zukunft weitere Marken in das Portfolio aufzunehmen.

Übernahme wirkte sich positiv auf Umsatz von NKE aus

Mit der Fusion will die spanische Unternehmensgruppe ihre Präsenz in Mitteleuropa stärken – ganz im Sinne der Kampagne zur Internationalisierung, die im Jahr 2002 mit dem Erwerb von Aktien durch die Investmentkapitalgesellschaft Going Investment begann. Seitdem hat sich die Fersa Group zu einer globalen Unternehmensgruppe mit vier modernen Produktionszentren, sechs Vertriebszentren und vier F&E-Zentren entwickelt. Mit einer Belegschaft von mehr als 500 Mitarbeitern ist die Gruppe in mehr als 95 Ländern auf fünf Kontinenten präsent.

Für das Jahr 2018 wird ein Umsatz von mehr als 80 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von mehr als 9 Mio. Euro erwartet. „Für das Jahr 2020 rechnen wir mit einen Umsatz von mehr als 110 Mio. Euro und einem EBITDA von 15 % des Umsatzes“, sagt Carlos Oehling.

Die Teilnahme von Fersa am NKE-Geschäft wirkte sich von Anfang an positiv aus. Während der Umsatz des österreichischen Unternehmens im Jahr 2015 noch 17 Mio. Euro mit einem negativen EBITDA betrug, liegt der erwartete Erlös für 2018 bei 25 Mio. Euro mit einem EBITDA von fast 2 Mio. Euro. Die Dynamik wurde durch starke Investitionen in die Entwicklungskapazität und die Präsenz in Asien geprägt, die das Image von NKE als Premiumhersteller untermauern sollen.

Investitionen in Digitalisierung

Die beiden Lagerhersteller wollen ihre Stärken und Kompetenzen bündeln, um ihre Position als strategische Lagerlieferanten für Erstausrüster und Vertriebspartner in den verschiedenen Zielsegmenten zu festigen. Die Unternehmensgruppe plant weitere Investitionen in ihre weltweiten Standorte, insbesondere in den laufenden Digitalisierungsprozess und den Ausbau der Produktions- und Logistikkapazitäten. „Zu den Investitionen in die NKE-Werke in Steyr zählt eine neue vollautomatische Produktionslinie“, sagt Thomas Witzler. „Sie wird den Anforderungen der europäischen OEMs unter dem Motto ‚Hergestellt in der Region für die Region‘ gerecht.“

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