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Hannover-Messe 2018

Wandel der Digital Factory hin zum Zentrum der Digitalisierung

| Autor: Stefanie Michel

Thorsten Cleve, Director Manufacturing bei Microsoft Deutschland, stellte die Industrie-4.0-Strategie des Softwarekonzerns vor und machte klar, warum man heute zu den Ausstellern der Digital Factory gehört.
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Thorsten Cleve, Director Manufacturing bei Microsoft Deutschland, stellte die Industrie-4.0-Strategie des Softwarekonzerns vor und machte klar, warum man heute zu den Ausstellern der Digital Factory gehört. (Bild: Stefanie Michel)

Gerade in den letzten beiden Jahren war es auf der Hannover-Messe deutlich zu sehen: Die Digital Factory hat sich verändert. Zum einen ist sie gewachsen, zum anderen stellen neue Unternehmen aus.

Die Digital Factory ist um 50 % mehr Fläche auf 18.000 m² gewachsen und füllt nun die Hallen 6, 7 und 8. Außerdem hat sich der thematische Schwerpunkt von Systemen für Unternehmensprozesse wie PLM, MES oder ERP hin zu Lösungen für Industrie 4.0 und IoT verlagert. Damit stellen nun auch Softwareunternehmen in Hannover aus, die früher eher auf einer Cebit zu finden waren. Für Rainer Glatz, Geschäftsführer der VDMA-Fachverbände Software und Digitalisierung sowie Elektrische Automation, spiegelt dies die nächste Stufe der Digitalisierung wider. Und so habe sich auch die Digital Factory als „Zentrum der Digitalisierung“ auf der Hannover-Messe etabliert.

Unter dem Slogan „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ soll auf der Hannover-Messe gezeigt werden, was mit Digitalisierung heute tatsächlich bereits möglich ist. Und da gehören Unternehmen wie die Telekom, Microsoft, Amazon oder IBM ebenso dazu, wie Arno Reich, Global Director Digital Factory bei der Deutschen Messe AG, betont. Auch sie sind heute Teil der industriellen Produktion. Das grenze die Digital Factory auch von der Cebit ab, die sich breiter fokussiere.

Mit Microsoft Industrie-4.0-Strategien umsetzen

Wie stark die großen IT-Unternehmen bereits mit der Industrie verflochten sind, zeigt das Beispiel Microsoft, der Gastgeber des Presse-Roundtable im Vorfeld der Digital Factory. Im ersten Moment könnte man fragen: Warum Microsoft? Weil der Softwarekonzern Industrieunternehmen bei der Umsetzung ihrer Industrie-4.0-Strategie unterstützt. Doch das machen andere Softwareanbieter auch. Thorsten Cleve, Director Manufacturing bei Microsoft Deutschland, erklärt, dass der Unterschied im „Wie“ liegt und untermauert das mit Fakten: Beispielsweise investiere Microsoft jährlich mehrere Millionen Dollar in den Datenschutz und die Datensicherheit, man bietet zur Zeit 36 Verfügbarkeitsregionen für den Cloud-Dienst Azure an und darunter auch eine eigene deutsche Lösung mit T-Systems als deutschem Datentreuhänder, man stellt sowohl On-Premise- als auch Cloud-Lösungen auf Basis der gleichen Plattform zur Verfügung („Hybride Szenarien“), man unterstütze die Offenheit der Systeme für den Datenaustausch und es seien Analytics sowie künstliche Intelligenz in die angebotenen Systeme integrierbar.

„Wir erleben spannende Zeiten, in denen die Automatisierer ihre Softwarekompetenz beweisen und klassische ITK-Unternehmen mit der Industrie neue Anwendungsfelder entdecken“, so Arno Reich. „Und die Digital Factory ist das Spiegelbild dieser digitalten Transformation.“

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