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Weg mit der Wärme

| Redakteur: Carmen Kural

Moderne Automobile, insbesondere Elektrofahrzeuge, brauchen neue wärmeleitfähige Kunststoffe.

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Kühlkörper aus wärmeleitfähigem Kunststoff.
Kühlkörper aus wärmeleitfähigem Kunststoff.
(Bild: Barlog)

Barlog präsentiert sich als vielseitiger Spezialist für thermisch leitfähige Kunststoff-Compounds. Der Kunststoff-Experte beschränkt sich dabei nicht auf Produkte auf Basis von ein, zwei Grundpolymeren, sondern zeigt eine breite Palette wärmeleitfähiger Compounds aus Polyamiden, aus PBT, PPS, PPA, EBA und anderen Highend-Polymerwerkstoffen, wie es heißt. Damit deckt Barlog eigenen Angaben zufolge auch sehr couragierte Anforderungsprofile in der Automobilentwicklung ab, gerade auch im Blick auf die speziellen Fragestellungen des Elektrofahrzeugbaus.

Zu den Variablen sollen dabei nicht nur hochoptimierte mechanische Kennwerte durch die Auswahl des idealen Grundpolymers gehören, sondern auch maßgeschneiderte Brandschutzeigenschaften und exakt kalibrierte elektrische Leitfähigkeiten der Compounds. Das Spektrum der unter dem Namen Kebablend TC vermarkteten, wärmeleitfähigen Kunststoffe werde entsprechend stetig erweitert.

Viel mehr als Standard-Compounds

„Wir kennen den Markt für wärmeleitfähige Kunststoffe im Automobilsektor aus langer Erfahrung sehr gut“, erläutert Robert Konnerth, für die Kebablend TC-Familie zuständiger Produktmanager bei BARLOG. „Mit unseren Compounds, insbesondere einigen speziell neu entwickelten Typen, die wir auf der PIAE erstmals vorstellen wollen, reagieren wir daher ganz gezielt auf sehr konkrete Anforderungen, die von Automobil-OEMs und Zulieferern immer wieder an uns herangetragen werden.“

Zu den Anwendungen, in denen wärmeleitfähige Kunststoffe im Automobilsektor in den vergangenen Jahren praktisch unabdingbar geworden sind, gehören Kühlkörper und Gehäuseteile für LED-Leuchten oder -Scheinwerfer, so Barlog. Durch den Trend zum Elektrofahrzeug stehen Ingenieure nun aber vor ganz neuen Fragen. „Stichworte sind das Thermomanagement im Batterie-Bereich oder in der Umgebung des Motors. Auch die Brennstoffzellen-Technologie ruft nach Compounds, die Wärme wirksam abführen können“, so Konnerth. Selbst bei „klassischen“ Verbrennern sei eine möglichst effektive Wärmeableitung immer wieder Thema – hier gelte es, immer leistungsfähigeren Motoren auf immer engerem Raum gerecht zu werden. „Früher standen hier eher hitzebeständigere Kunststoffe im Fokus, aber wer Wärme vom Ort der Entstehung wirksam abführen kann, entschärft das Hitzeproblem gleich an der Wurzel“, so der Barlog-Experte.

Von zentralem Interesse seien im Automobilmarkt derzeit elektrisch isolierende Polyamid-Typen, die sich durch Wärmeleitfähigkeiten von 1,5 bis 2 W/(m K) auszeichnen und zugleich eine gute Wirtschaftlichkeit sowie Verarbeitbarkeit bieten.

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