Höhenflug beendet? Wegen Verhandlungen sinkt der Kurs von Rüstungsaktien

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Gespräche über eine mögliche Beendigung des Ukrainekriegs haben durchaus das Interesse der Anleger an Rüstungswerten weiter gedämpft, so die dpa.

Kehrtwende? Vladimir Putin zeigt sich bereit – unter gewissen Zugeständnissen, versteht sich – den Ukrainekrieg zumindest auf Eis zu legen. Die Aktien der Rüstungskonzerne fallen entsprechend ...(Bild:  AP)
Kehrtwende? Vladimir Putin zeigt sich bereit – unter gewissen Zugeständnissen, versteht sich – den Ukrainekrieg zumindest auf Eis zu legen. Die Aktien der Rüstungskonzerne fallen entsprechend ...
(Bild: AP)

Während der Gesamtmarkt von Hoffnungen in den von den USA angezettelten Zollkonflikten profitierte, rutschten die Aktienkurse von Rheinmetall nochmals um 2,2 Prozent ab, heißt es. Geprägt von Gewinnmitnahmen zeichnet sich damit ihr vierter Verlusttag in Folge ab. Erst an der 21-Tage-Linie, die bei 1.360 Euro verläuft, konnten sie sich die Rheinmetall-Papiere übrigens stabilisieren. Noch etwas deutlicher zeigten sich die anhaltenden Gewinnmitnahmen im Rüstungssektor aber bei Hensoldt, die um 2,8 Prozent trudelten. Mit einem Abschlag von zuletzt 5,6 Prozent waren die Verluste bei Renk aber mit Abstand am größten.

Erste Friedenssignale lassen Anleger zittern

Gesprächsstoff und mögliche Erklärungen für den Fall lieferten vor allem Medienberichte, wonach Gebietsabtretungen an Russland Thema von Gesprächen zwischen Washington und Moskau sind. Laut einem Bericht der Financial Times soll Kremlchef Wladimir Putin außerdem die Bereitschaft signalisiert haben, die Invasion entlang der aktuellen Frontlinie zu stoppen. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff will in den kommenden Tagen wieder nach Moskau reisen, um mit Putin dann über eine Beendigung des Kriegs zu beraten. Davor wollen Außenminister und Sicherheitsberater der USA, von mehreren europäischen Verbündeten sowie von der Ukraine heute in London ihre Beratungen fortsetzen.

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