Verschraubungsprozesse Werkerführung IPM PG erkennt exakte Position von Werkzeugen

Redakteur: Jürgen Schreier

Für die Werkerführung IPM PG stellt CSP jetzt ein Modul zur Positionserkennung zur Verfügung. Mit diesem lässt sich sicherstellen, dass sich ein Schraubwerkzeug exakt in der richtigen Position befindet, in der die Verschraubung ausgeführt werden muss.

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Die Positionsunterstützung von IPM PG entspricht den Anforderungen des Konzepts Industrie 4.0.
Die Positionsunterstützung von IPM PG entspricht den Anforderungen des Konzepts Industrie 4.0.
(Bild: CSP)

Mit dem Modul erweitert der Hersteller das Spektrum seiner Poka-Yoke-Elemente in IPM PG. Der Mitarbeiter an der Arbeitsstation wird visuell am Bildschirm angeleitet. Dabei ist bereits die Reihenfolge der Arbeitsschritte festgelegt, beispielsweise wenn bei einem Bauteil fünf Schrauben in einer bestimmten Reihenfolge angezogen werden sollen. In Zusammenarbeit mit einem Positionierungssystem wird zusätzlich noch erkannt, ob die Position des Werkzeugs korrekt ist. Erst dann wird der Schrauber zum Verschrauben freigegeben und der Werker kann den aktuellen Arbeitsschritt ausführen. Wird die Position verlassen, ist das Werkzeug wieder gesperrt.

Individuelle Toleranzfenster für jeden Arbeitsschritt

Für jeden Arbeitsschritt und jeden Arbeitsplatz lässt sich ein individuelles Toleranzfenster für die Position festlegen. Je nach Anzahl der Sensoren des Positionierungssystems können sowohl zwei- als auch dreidimensionale Räume definiert und gemessen werden.

Eine solche Form der Prozessabsicherung ist überall dort notwendig, wo sicherheitsrelevante Prozesse stattfinden – beispielsweise in der Automobil-Industrie bei Verschraubungen, von denen Leib und Leben abhängen: „In der Produktion steht die Sicherheit speziell bei A-klassifizierten Verschraubungen und Bearbeitungspunkten ganz vorne an. Unter anderem kann die Reihenfolge der Verbindungen entscheidend sein für die Verwendbarkeit eines Bauteils. Mit dem neuen Modul werden die Arbeitsgänge jetzt noch stärker abgesichert.

Die richtige Reihenfolge lässt sich softwareseitig überwachen. Mit der Positionserkennung kommt eine weitere Qualitätssicherungskomponente in den Prozess hinein. So leisten Mitarbeiter ohne Spezialschulungen jederzeit fehlerfreie Arbeit, selbst wenn neue Varianten gefertigt werden“, unterstreicht CSP-Geschäftsführer Mario Täuber den Nutzen des Zusatzmoduls.

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