Spanntechnik und Greifsysteme Werkstück und Werkzeug immer fest im Griff
Die Spanntechnik ist eine entscheidende Stellgröße beim Optimieren der Fertigung. Schnell und präzise gespannte Werkzeuge erhöhen die Prozesssicherheit. Effiziente Werkstückspannung senkt die Rüstzeiten und dies reduziert die Kosten. Das Lauffener Unternehmen Schunk ist in beiden Welten zu Hause.
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Auch in Büchern für Kinder und Jugendliche stecken manchmal tiefe Weisheiten: „Es gehört Mut dazu, sich seinen Feinden entgegenzustellen. Aber noch mehr Mut gehört dazu, sich seinen Freunden entgegenzustellen.“ Dies sagt der Zauberer Dumbledore am Ende der ersten Harry-Potter-Geschichte seinen Schülern und verleiht dem angesprochenen Schüler einige Extrapunkte. Wie viele Punkte hätte wohl der junge Heinz-Dieter Schunk bei ihm bekommen?
In den 60er-Jahren hatte das damals noch sehr kleine Unternehmen Schunk seinen wichtigsten Kunden verloren. Der junge Heinz-Dieter Schunk hatte eine Idee für ein ganz neues Geschäftsfeld: Spannbacken für Drehfutter. Er bestellte eine Fräsmaschine, seine Mutter machte die Bestellung rückgängig, er bestellte die Maschine erneut – nahm den Ärger mit den Eltern in Kauf – und behielt Recht: Heute ist die Spanntechnik neben den Greifsystemen (siehe Meilenstein in MM 26) eines der beiden Standbeine des zu ansehlicher Größe gewachsenen Unternehmens Schunk.
Spanntechnik ist aber nicht gleich Spanntechnik. Unterschieden werden muss zwischen dem Spannen der Werkzeuge und dem der Werkstücke. Schunk gehört zu den Unternehmen, die in beiden Bereichen tätig sind. Die Einführung des Produktbereiches Spannbacken im Jahr 1966 stellt den Einstieg in die Werkstückspannung dar.
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