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Wie Collaboration Hubs die Unternehmenskultur beeinflussen

| Autor/ Redakteur: Johann Butting / Melanie Krauß

Ein unkomplizierter Austausch zwischen den Mitarbeitern ist entscheidend für eine harmonische Unternehmenskultur auch in Zeiten der Transformation. Collaboration Hubs können dabei helfen.

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Collaboration Hubs können die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern eines Unternehmens erleichtern.
Collaboration Hubs können die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern eines Unternehmens erleichtern.
(Bild: ©TeraVector - stock.adobe.com)

Transformation, Change, Umstrukturierung. Seit Jahren gibt es kaum ein Unternehmen, in dem einer dieser Begriffe nicht mindestens einmal täglich fällt. Kein Wunder. Denn heutzutage ist Change „the new normal“. Wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss sich ständig an neue Gegebenheiten der freien Wirtschaft anpassen können.

Ein wesentliches Element dieses beständigen Wandels ist dabei die Unternehmenskultur. Nur in einer Kultur, die durch Offenheit für Neues geprägt ist, ist es möglich, agil zu handeln. Wegweisend sind hier einerseits die Führungskräfte, die mit gutem Beispiel für ihr Team vorangehen, und andererseits die HR-Abteilungen, bei denen viele Prozesse zusammenlaufen: Sie haben den besten Überblick über alle Mitglieder des Unternehmens und ihre Bedürfnisse. Dadurch sehen sie am besten, was funktioniert und was nicht.

Um eine kulturelle Transformation möglichst effektiv zu gestalten, ist es für Personaler unerlässlich zu wissen, welche neuen Werkzeuge, Technologien und Techniken ihnen bei dieser Transformation behilflich sein können und welche Rolle diese dabei einnehmen.

Global, flexibel, agil und trotzdem gemeinsam

Viele Faktoren haben die wettbewerbsintensive Geschäftswelt zu der gemacht, die sie heute ist: extrem schnelllebig mit global agierenden Teams. Mitarbeiter, die über Zeitzonen und Kontinente hinweg zusammenarbeiten, sind zur neuen Norm geworden. Ebenso ist es für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen wichtig den Anforderungen mit der nötigen Flexibilität entgegenzutreten.

Der gemeinsame Nenner zwischen all diesen Anforderungen und den Bedürfnissen ist die Unternehmenskultur. Sie kann ein Unternehmen definieren und ist entscheidend für Erfolg oder Misserfolg. Denn nur zusammen als Team, mit einem einheitlichen Verständnis von Normen und Werten ist es möglich, langfristig als ein Unternehmen in einer zunehmend vernetzten Welt zu bestehen.

Und einer der wichtigsten Bestandteile einer harmonischen Kultur, ist der ständige Austausch. Zwei-Weg-Kommunikation ist das A und O für ein gemeinsames Verständnis und somit auch essentiell für eine erfolgreiche Transformation. Worüber sich viele Unternehmen – trotz digitalem Zeitalter – noch nicht im Klaren sind: Welche grundlegende Rolle kann Technologie in einer erfolgreichen Kommunikation und somit auch in einer (kulturellen) Transformation spielen?

Unterstützung bei der Transformation

Eine Technologie, die besonders heutzutage Kommunikation erleichtert, sind sogenannte Collaboration Hubs. Ihre Grundlage ist eine Kommunikation, die auf sogenannten Channels basiert. Es gibt einige Vorteile dieser Art von Kommunikation zum Beispiel gegenüber der E-Mail.

  • Je nach Personalbedarf können Teammitglieder einem Kanal leicht hinzugefügt oder entfernt werden – und sie erhalten sofortigen Zugriff auf den gesamten Verlauf des Channels.
  • Das gesammelte Know-How des Unternehmens, welches hier in Form von Dokumenten, Nachrichten und Unterhaltungen geteilt wurde, ist für jeden zu jederzeit such- und einsehbar.
  • Channels mit sensibler Kommunikation können privat eingestellt werden. Das erleichtert es enorm, neue Ideen und Projekte voranzutreiben und einen Nährboden für Innovationen zu schaffen.
  • Sie ermöglichen es, dass diejenigen, die aus der Ferne arbeiten trotz der physischen Entfernung ein elementarer Bestandteil des Teams bleiben und immer up-to-date bezüglich aller Projekte und Ideen sind.
  • Zusätzliche Funktionen wie Audio- und Videoanrufe, die jederzeit in Collaboration Hubs genutzt werden können, verringern das Gefühl der Distanz noch weiter.
  • Ebenso erlauben sie es neuen Teammitgliedern schnell Vertrauen und eine persönliche Verbindung zu den anderen Kollegen aufzubauen – ein wichtiger Bestandteil einer guten Kultur.

So unterstützen Collaboration Hubs die HR-Abteilung dabei die neuen Kollegen erfolgreich ins Team und ins Unternehmen zu integrieren - und das ganz formlos.

Nicht ganz formlos sind wiederum andere Aufgaben der Personalabteilung, wie zum Beispiel die Koordination von Bewerbungsgesprächen oder das Erstellen von Verträgen. Aber auch hier können die neuen Technologien die Arbeit erleichtern, indem sie zum Beispiel das Automatisieren bestimmter Vorgänge unterstützen. Somit bleibt mehr Zeit für das menschlichen Miteinander.

Jeder Mitarbeiter zählt

Trotz der ganzen Vorteile muss gesagt werden: Technologie allein schafft keine Kultur. Sie kann zwar einen Rahmen für den gesamten Wissensaustausch bieten und einen stärker kollaborativen Ansatz bei der Arbeit fördern, braucht aber auch Einsatz von allen Beteiligten. So wie Rom nicht an einem Tag erbaut wurde, kann auch keine neue Unternehmenskultur innerhalb von 24 Stunden geschaffen werden. Viele Faktoren müssen berücksichtigt werden. Es muss ständig neu reflektiert werden ob die angestrebten Ziele noch aktuell sind - denn auch diese müssen heutzutage ständig dem Marktgeschehen angepasst werden. Diese Reflektion ist nur möglich durch konstante Kommunikation auf allen Ebenen. Gerade bei dem Thema Unternehmenskultur ist es wichtig, den Blick fürs Ganze nicht zu verlieren. Jeder einzelne Mitarbeiter ist Teil der Kultur.

Hier können dann wieder die neuen Technologien, wie Collaboration Hubs unterstützen, denn sie sind mehr als nur eine Software: Mit Emojis reagieren, Nachrichten austauschen, in unterschiedlichen Channels zu bestimmten Themen diskutieren – all dies ermöglicht die Arbeit untereinander, die über Räume, Städte, Länder, gar Kontinente und Zeitzonen passiert. Somit werden Collaboration Hubs zum Enabler beziehungsweise zum Verbündeten, da sie die technische Basis sind und die kollaborative Kultur erst ermöglichen. Und genau diese Kultur, das gemeinsame Ziehen an einem Strang als Team, ist es, was Change erfolgreich macht.

* Johann Butting ist Vice President EMEA bei Slack Technologies Limited in Dublin (Irland), feedback@slack.com, www.slack.com

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