Additive Fertigung und Zerspanung erfolgreich kombiniert
Wie Sie das Beste aus Additiver Fertigung und Zerspanung vereinen
Projektziel: Vor- und Nachteile der Hybridfertigung im Vergleich zur traditionellen CNC-Zerspanung und rein additiven Verfahren anhand einer medizintechnischen Komponente erarbeiten. Hersteller aus der Medizintechnik profitieren von den Ergebnissen.
Welche technischen Möglichkeiten gibt es, Implantate mit porösen OberflĂ€chen herzustellen? Nicht nur die Fertigungsmöglichkeiten, auch deren Vor- und Nachteile bezĂŒglich QualitĂ€t, Fertigungszeit und Kosten wurden analysiert. Mikron Tool, in Zusammenarbeit mit DMG MORI und Motorex, hat einen hybriden Fertigungsprozess entwickelt, um die Herstellung einer "Glenoid-Basisplatte" (Titan-Komponente einer inversen, zementfreien Schulterprothese) zu optimieren. Dabei wurde auf einen anfĂ€nglichen spanenden Dreh-FrĂ€sprozess, einen nachfolgenden 3D-SLM-Prozess und eine Endbearbeitung auf einem Bearbeitungszentrum gesetzt. Das Hybridverfahren hat das Potenzial, sich durchzusetzen, im Vergleich zu anderen Fertigungsverfahren zeichnen sich mehrere Vorteile ab.
Hybridfertigung in der Medizintechnik?
- Vergleich zwischen hybrider, herkömmlicher und reiner 3D-Fertigung einer Glenoid-Basisplatte in Titan Grad 5 ELI
- Komplexe OberflÀchenstrukturen von Implantaten
- Hybride Fertigung mit Zerspanungswerkzeugen fĂŒr Titan:
- Spanende Bearbeitung mit anschlieĂender Beschichtung fĂŒr Osseointegration
- Kompletter Aufbau der Glenoid Basisplatte im 3D-SLM-Verfahren
- Nachbearbeitung auf einem BAZ
- Kosteneinsparung zwischen 4% und 9%
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