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Trichtermühle für Kunststoff-Klumpen und massive Reste
Die zweite Neuheit sei ebenfalls eine Modellmodifikation, die auf Anregungen aus Kundenkreisen zurückgehe. Es handelt sich dabei um eine Mittelklasse-Trichtermühle des Typs Rotoschneider RS 2402, die kleinere Spritzgieß- oder Blasformbetriebe wegen ihres Durchsatzes von bis zu 100 kg/h oft als Zentralmühle einsetzen, wie Getecha sagt. Die Getecha-Ingenieure hätten diese Schneidmühle nun soweit optimiert, dass sie es selbst mit massiven, klumpig-zähen Reststücken und „Abspritzfladen“ aufnehmen könne. Sie erhielt dazu nicht nur einen Antrieb mit mehr Leistung (7,5 statt 4,0 kW), sondern auch einen Rotor in geschlossener Bauweise und ein stärkeres Gehäuse.
Mannlose Kunststoff-Wiederverwertung
Zudem wurden die Lager bewusst überdimensioniert, heißt es. Das bedeutet für viele Anwender, dass sie die relativ kompakte RS 2402 nun auch für die Zerkleinerung dickwandiger Klumpen nutzen, und sich die Anschaffung einer weiteren Mühle ersparen könnten. Einmal gestartet, arbeite die so aufgerüstete RS 2402 mannlos und zerkleinere den kompletten Trichterinhalt ohne weiteres Zutun des Bedieners. Dabei verhindert der geschlossene Rotor, dass die Klumpen zu tief ins Mahlwerk eintauchen, was, wie es heißt, ein Abschalten der Mühle zur Folge hätte. Abgeführt werde das Mahlgut über Fördergebläse oder Vakuumförderer.
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