Wissensmanagement Wissensbilanz deckt versteckte Potenziale auf
Mit der Erstellung einer Wissensbilanz lässt sich das intellektuelle Kapital eines Unternehmens messbar machen. Bereits über 100 Pilotanwender, auch aus dem Maschinenbau, haben bisher Wissensbilanzen erstellt und positive Erfahrungen mit dem Instrument gesammelt.
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Vor dem Hintergrund konjunkturell bedingter Absatzrückgänge sind die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer gefordert, ihre bestehenden Ressourcen effizienter zu nutzen. Gerade im Maschinenbau, wo die Marke „made in Germany“ als Qualitätsmerkmal gilt, ist das intellektuelle Kapital der entscheidende Erfolgsfaktor im globalen Wettbewerb. Faktoren des intellektuellen Kapitals wie der Erfahrungsschatz und die Motivation der Mitarbeiter, Produktinnovationen oder gute Kunden- und Lieferantenbeziehungen spielen dabei eine zentrale Rolle.
Doch wie lässt sich das intellektuelle Kapital messbar machen und strategisch einsetzen? Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) initiierte dazu im Jahr 2003 das Pilotprojekt „Wissensbilanz – Made in Germany“, das der Arbeitskreis Wissensbilanz umsetzt. Dieses strategische Managementinstrument ermöglicht es, das intellektuelle Kapital schnell und kostengünstig zu bewerten, gezielt zu entwickeln und gegenüber Entscheidungsträgern zu kommunizieren. Mehr als 100 Unternehmen haben bereits eine solche Wissensbilanz eingeführt. 50 000 Unternehmen haben den Leitfaden zur Erstellung einer Wissensbilanz und die unterstützende Software Wissensbilanz-Toolbox angefordert.
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