Beizen/Feuerverzinken Wuppermann legt Grundstein in Ungarn

Redakteur: Jürgen Schreier

Die Wuppermann-Gruppe feiert die Grundsteinlegung für ihr neues Werk im ungarischen Hafen Győr-Gönyű. Mit einem Investitionsvolumen von fast 100 Mio. Euro plant das Stahlunternehmen den Anlauf einer Beiz- und Feuerverzinkungsanlage mit einer Verarbeitungskapazität von 500.000 t Stahl im Jahr ab Mitte 2016. Im Vollbetrieb soll die Wuppermann Hungary Kft.(WH) rund 200 Mitarbeiter beschäftigen.

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Dr. Wuppermann eröffnet Zeremonie zur Grundsteinlegung in Ungarn.
Dr. Wuppermann eröffnet Zeremonie zur Grundsteinlegung in Ungarn.
(Bild: Wuppermann)

Neben den beiden Vorstandsmitgliedern der Wuppermann-Gruppe, Dr. C. L. Theodor Wuppermann und Dr.-Ing. C. Peter Jongenburger, den Aufsichtsratsmitgliedern der Wuppermann AG, Prof. Dr.-Ing. Carl-Dieter Wuppermann, Martin Wuppermann, und Dr. Gustav Theodor Wuppermann als Ehrenvorsitzender und den Geschäftsführern des neuen Werkes, Mario Dorfer und Terry Flokstra, nehmen Dr. István Mikola, Staatssekretär für Sicherheitspolitik und Internationale Kooperation, Ákos Kara, Staatssekretär für Informations- und Kommunikationstechnologien und Verbraucherschutz und Gábor Major, Bürgermeister der Gemeinde Gönyű, an der Zeremonie teil.

Ungarische Fachplaner am Werk

„Das Fundament für ein neues Bauwerk muss stimmen. Mit der Grundsteinlegung feiern wir heute den baldigen Baubeginn. Die Zusammenarbeit zwischen Wuppermann und der ungarischen Regierung steht bereits seit der Unterzeichnung des Pachtvertrags für unser Grundstück auf festem Fundament.

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Wir möchten uns insbesondere bei Staatssekretär Ákos Kara für seine persönliche Unterstützung in den vergangenen Monaten bedanken“, erklärt Dr. Wuppermann, Vorstand Finanzen und Sprecher des Vorstands.

Mario Dorfer, Geschäftsführer der WH, ergänzt: „Wir haben in Ungarn ein sehr erfahrenes Team an Fachplanungsbüros beauftragt, das sich mit dem Projektteam von Wuppermann außerordentlich gut ergänzt. Wir, der Vorstand und Aufsichtsrat der Wuppermann-Gruppe und die Geschäftsführung der WH, möchten uns heute bei allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken. Wir freuen uns auf die kommenden, gemeinsamen Aufgaben und auf die Inbetriebnahme der modernsten Beiz- und Feuerverzinkungsanlage in Europa.“

Neues Werk versorgt auch österreichische Standorte von Wuppermann

Nachdem Wuppermann am 15. Mai 2014 den Pachtvertrag für das neue Grundstück in Ungarn unterzeichnet hatte, kann der geplante Ausbau der Infrastruktur durch die ungarischen Behörden beginnen. Dieser umfasst den Hafenausbau, die Realisierung des Kais, die Bodenaufschüttung und den Bau der Bahnschienen. Mitte Juni hatte Wuppermann weiterhin SMS Siemag den Auftrag über die Lieferung einer Warmbreitband Beiz- und Feuerverzinkungslinie für das neue Werk erteilt.

Die Wuppermann-Gruppe baut auf dem 80.000 m² großen Grundstück vier Produktions- und Logistikhallen mit einer Gesamtfläche von etwa 32.000 m² und sichert damit den Bestandskunden der Wuppermann Bandstahl GmbH einen nahtlosen Übergang. Wie bereits 2014 bekannt gegeben, muss die Verzinkungsanlage am Wuppermann-Standort Linz in Österreich wegen auslaufender Pacht- und Lieferverträge mit der Voestalpine Stahl GmbH Ende 2016 geschlossen werden. Das neue Werk soll auch die österreichischen Standorte von Wuppermann in Altmünster und Judenburg versorgen.

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