Konkretisierte Prognose Ringmetall steiger Umsatz im ersten Halbjahr

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Ringmetall SE, ein international führender Spezialanbieter in der Verpackungsindustrie, hat nun den Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht ...

Die Ringmetall-Gruppe hat die Auswertung für das erste Halbjahr 2026 jetzt vorgelegt. Folgende Ergebnisse kann der Spezialverpackungsspezialist melden ...(Bild:  Ringmetall)
Die Ringmetall-Gruppe hat die Auswertung für das erste Halbjahr 2026 jetzt vorgelegt. Folgende Ergebnisse kann der Spezialverpackungsspezialist melden ...
(Bild: Ringmetall)

Die Ringmetall-Gruppe hat in einem weiterhin von verhaltener Nachfrage geprägten Marktumfeld sowohl Umsatz als auch Ebitda steigern können und dabei die Ergebnissituation verbessert, wie betont wird. Der Konzernumsatz erhöhte sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2026 um 3,8 Prozent (auf 101,1 Millionen Euroi / H1 2025 = 97,4 Millionen). Der Rohertrag legte mit 5,7 Prozent auf 55,1 Millionen Euro zu (H1 2025 = 52,2 Millionen). Das Ebitda wuchs um neun Prozent auf 13,3 Millionen Euro (H1 2025 = 12,2 Millionen). Das Ebit lag mit 7,1 Millionen um 2,2 Prozent über dem Vorjahreswert von 6,9 Millionen, wie man weiter erfährt.

Die Ringmetall-Geschäftsbereiche näher betrachtet:

  • Der Geschäftsbereich Verschlusssysteme erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 56,5 Millionen Euro (H1 2025 = 58,7 Millionen). Er lag damit 3,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Bereich steuerte 55,9 Prozent zum Konzernumsatz bei. Dessen Ebitda lag mit 9,7 Millionen nahezu auf Vorjahresniveau (H1 2025 = 9,9 Millionen);
  • Der Geschäftsbereich Liner steigerte den Umsatz um 15,3 Prozent auf 44,5 Millionen Euro (H1 2025 = 38,6 Millionen). Er trug dabei 44,1 Prozent zum Konzernumsatz bei. Der Rohertrag stieg um 17,5 Prozent auf 26,8 Millionen Euro (H1 2025 = 22,8 Millionen). Das Liner-Ebitda legte um 22,5 Prozent auf 7,1 Millionen Euro zu (H1 2025 = 5,8 Millionen).

Das erste Halbjahr zeigt laut Vorstandssprecher Christoph Petri, dass die „Buy and Build“-Strategie im Ringmetall-Geschäftsbereich Liner Wirkung entfaltet. Die zugekaufte Makplast A. und die Assets der Thermoforming-Sparte der New England Plastics lieferten von Beginn an einen substanziellen Wachstumsbeitrag und stärkten zugleich die Ertragskraft des Bereichs. Man verfolge deshalb diese Akquisitionsstrategie mit unveränderter Disziplin weiter und prüfe laufend mögliche Zukäufe, die das Ringmetall-Portfolio strategisch sinnvoll ergänzten. Vor allem in einem Marktumfeld mit verhaltener Nachfrage sei anorganisches Wachstum ein zentraler Hebel, um die Ringmetall-Gruppe planmäßig weiterzuentwickeln.

Die aktuelle Ringmetall-Prognose für das Jahr 2026

Auf Basis des Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr konkretisiert der Ringmetall-Vorstand seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Erwartet werden nunmehr ein Konzernumsatz in einer Bandbreite von 195 bis 210 Millionen Euro sowie ein Ebitda zwischen 23 und 28 Millionen Euro, wie es heißt. Die bisherige Prognose sah einen Konzernumsatz von 185 bis 205 Millionen Euro und ein Ebitda von 21 bis 28 Millionen Euro vor. Effekte aus möglichen weiteren Akquisitionen im Jahr 2026 sind in dieser Prognose weiterhin nicht enthalten, wie Ringmetall abschließend anmerkt.

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