Werkstoffe

Zahnräder leiser und leichter machen

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Die Modifikation und Optimierung handelsüblicher Epoxidharzschäume mit verschiedenen Fasern und weiteren Füllstoffen zeigt das Potenzial dieser Schäume zur Tragfähigkeitssteigerung und Geräuschdämpfung deutlich.

Anregung des Geräusches erfolgt hauptsächlich im Zahneingriff

Allgemein erfolgt in einem Getriebe die Anregung des Geräusches hauptsächlich im Zahneingriff durch das Aufeinandertreffen der Zähne. Von dort wird die Schwingungsenergie einerseits über Radkörper, Wellen sowie Lager und andererseits über die Luft im Getriebe auf die Gehäusewandungen übertragen und von diesen als Luftschall an die Umgebung abgestrahlt.

Ein Teil der Schwingungsenergie wird auch als Körperschall in die umgebende Struktur eingeleitet und trägt dann zur Erhöhung des Geräuschpegels bei, wenn sie von dieser Struktur wieder in den Raum abgegeben wird.

Bestimmend für die Geräuschemission eines Getriebes ist in erster Linie der über den Radkörper in die Struktur eingeleitete Körperschall. Aus experimentellen Untersuchungen ist bekannt, dass ein Anteil von 60 bis 80% der Gesamtschallleistung auf die Anregung durch die zeitlich schwankende Zahnpaar-Federsteifigkeit und den Zahneintrittsstoß zurückzuführen ist.

Verschiedene Maßnahmen zur Minimierung der Geräuschemission bekannt

Die Komplexität der Einflüsse auf die Geräuschemission wird anhand zahlreicher Untersuchungen und Veröffentlichungen bestätigt. Verschiedene Maßnahmen zur Minimierung der Geräuschemission sind bekannt. Dies betrifft sowohl die primär-aktiven Maßnahmen, die sich auf den Zahneingriff beziehen, als auch die sekundär-aktiven Maßnahmen der Schalldämmung und Schalldämpfung. Die in [2] dargestellten Richtlinien beinhalten darüber hinaus Strategien für eine Geometrieauslegung geräuscharmer Stirnradverzahnungen sowie eine Vorgehensweise zur Realisierung von Zahnflankenkorrekturen.

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