AMB 2008 Zentrierbohrer mit Innenkühlung

Redakteur: Jürgen Schreier

Zentrierbohrer gibt es in verschiedensten Größen und Ausführungen. Dass auch hier noch „Erfinderpotenzial“ besteht, zeigt die Mikron Tool SA Agno auf der AMB 2008: Der Schweizer Werkzeugspezialist einen neuen Zentrierbohrer mit Innenkühlung entwickelt.

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Zwei Kühlkanäle bringen das Schmiermittel direkt an die Spitze. Die Innenkühlung beim Zentrierbohrer ist dann ein Vorteil, wenn eine Maschine für solche Bearbeitungen eingerichtet ist, und deshalb keine äußere Kühlmittelzufuhr vorsieht. Auch bei Bohrungen – und damit auch Zentrierungen – an schwer zugänglichen Stellen ist die Kühlung von außen oft schwierig zu realisieren. Nur eine präzise innere Zuführung des Kühlmittels löst das Problem. Pflicht ist die Verwendung der Innenkühlung jedoch keineswegs.

Ein hochwertiger Zentrierbohrer bleibt er aber auch bei konventionellem Einsatz. Für mehr Stabilität sorgt die „doppelte Spitze“: Bei zwei Zentrierbohrer-Modellen ist der Spitzenwinkel von 130° kombiniert mit einer zweiten Stufe, die im selben Bohrgang eine Fase von 60° oder 90° anbringt. Beim dritten Modell ist die Stabilität gegeben durch den Winkel von 120°, eine Verstärkung erübrigt sich hier.

Die Durchmesser der Zentrierbohrer sind auf das bereits bestehende Programm der Crazydrill-Linie abgestimmt und ab Lager erhältlich in Durchmessern von 0,3 bis 6 mm. Die dem einzelnen Zentrierbohrer angepasste Beschichtung erhöht seine Lebensdauer.

Mikron Tool SA Agno auf der AMB 2008: Halle 1, Stand E76

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