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Automatische Teilebeladung
Auf diesen Maschinen werden hauptsächlich Bauteile für die industrielle Messtechnik, die Medizintechnik und zum Beispiel auch Bauteile für Müllfahrzeuge in Stückzahlen zwischen 20 und 200 Stück gefertigt. Die Teile werden alle automatisch beladen und auf der Fünf-Achs-Maschine von Haas in meist einer Aufspannung bearbeitet. Wenn ein Teil fertig ist, öffnet sich die Tür, der Roboterarm greift in den Maschinenraum und hebt das Teil aus dem Spannturm. Anschließend dreht sich die Greifvorrichtung um 180° und legt einen neuen Rohling ein. Die Span-zu-Span-Zeit beträgt nur etwa 30 Sekunden. In dem regionalen HFO-Ausstellungsraum der Metallmanufaktur stehen mehrere Demomaschinen, darunter eine Haas Super Mini Mill und ein CNC-Drehzentrum ST-20Y mit Y-Achse.
Obwohl das Unternehmen zurzeit alle Dreharbeiten extern vergibt, plant es, diese einmal selbst auszuführen. Aktuell konzentriert man sich jedoch auf prismatische Bauteile, die aus den verschiedensten Metallen und Kunststoffen gefertigt werden. So werden etwa 180 Komponenten aus verschiedenen Materialien für ein spezielles Intensivtransportsystem zum Transport übergewichtiger Patienten gefertigt.
Auch das vertikale CNC-Bearbeitungszentrum Haas VF-2SS Super-Speed spielt eine wichtige Rolle. Die Spindel mit einer Drehzahl von 12.000 min-1 und die schnellen Eilgänge sorgen dafür, dass das Unternehmen bei allen Auftragsarten wettbewerbsfähig bleibt. So wurde die VF-2SS Anfang 2015 genutzt, um eine Reihe von 30.000 relativ einfachen Teilen mit einer großen Anzahl von Bohrungen zu fertigen.
Für komplexere Arbeiten wird natürlich auf eine der Fünf-Achs-Maschinen UMC-750 zurückgegriffen. Ein Beispiel sind Chargen aus jeweils 60 Aluminiumgehäuseteilen für einen deutschen Hersteller von Werkzeughalterungen und Spannsystemen. Die aus Zuschnitten nach engen Toleranzen gefertigten Komponenten benötigen eine Bearbeitungszeit von etwa 3,5 Stunden pro Stück.
Spannsystem vereinfacht Programmierung
Um die Auftragsplanung und Programmierung zu vereinfachen, sind die Haas-Bearbeitungszentren in der Metallmanufaktur mit einem Nullpunkt-Spannsystem und einem an jeder Maschine identischen Werkzeugsortiment ausgestattet. Im Durchschnitt liegen die Rüstzeiten bei nur 5 bis 10 min, wobei die Teile zwischen den einzelnen Maschinen problemlos auswechselbar sind.
„In dem Augenblick, in dem ich die Maschinen unterschiedlich konfiguriere, verliere ich an Flexibilität“, betont Schumacher. „Aus Sicht der Prozesssteuerung und der Maschinen ist unser Betriebsablauf jetzt nahezu perfekt. Das ist wichtig, weil wir, abgesehen vom Preis und den Lieferfristen, den Kunden zeigen müssen, dass wir für alle Branchen das beste Angebot haben. Und dieses Angebot basiert auf der Technologie von Haas. Nur weil wir klein sind, heißt das nicht, dass wir nicht mit den Mitbewerbern mithalten können. Wir sind so schlank und wettbewerbsfähig wie andere auch.“ MM
* Matt Bailey ist Managing Director der MBMC – International Press & Publicity in NR2 4SF Norwich (Vereinigtes Königreich), Tel. (00 44-16 03) 28 36 01, matt@mbmc-uk.com
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