Lange dauert es nicht mehr: Am 18. Februar 2016 kürt der MM MaschinenMarkt mit dem Best-of-Industry-Award die Besten der Besten. Bevor es so weit ist, diskutiert die Expertenjury über jeden einzelnen Kandidaten. Auch die Leser stimmten zahlreich ab.
Sechs der acht Jurymitglieder im Bild: Prof. Dr.-Ing. Dirk Bähre (v.l.), Prof. Dr. Christian Diedrich, MaschinenMarkt-Chefredakteur Frank Jablonski, Dr.-Ing. Thomas Beck, MM-Redakteurin Victoria Sonnenberg und MM-Redakteur Robert Horn.
(Bild: Stefanie Michel)
Der Best-of-Industry-Award, der Preis aller Preise, nähert sich seinem großen Finale: der Preisverleihung am 18. Februar im Vogel Convention Center in Würzburg. Geladen sind nur Gewinner. Denn wer für Best of Industry nominiert ist, der hat bereits einen Preis abgeräumt. Dazu wurden im Vorfeld weltweit Wettbewerbe gesichtet, ausgewertet und entstanden ist eine Shortlist von 34 Nominierten in zehn Kategorien wie „Zerspanung“, „Robotik“, „Automation“ oder „Design“. Im Mittelpunkt des MM-Awards stehen aber nicht nur preisgekrönte Produkte, sondern auch unsere Leser. Denn was nützt das beste Produkt, wenn es beim Kunden nicht ankommt? Deshalb geben wir unseren Lesern eine Stimme und lassen sie ihre Meinung abgeben, welche Produkte die Besten der Besten sind. Mitgemacht haben 9393 Menschen, online oder per Briefwahl – ein überwältigender Erfolg, der uns auch ein klein wenig stolz macht. Neben der Marktsicht unserer Leser gibt eine achtköpfige Jury zusätzlich ihre Wahl ab, beide Ergebnisse fließen paritätisch in die endgültige Entscheidung ein.
Professoren, Redakteure und Führungskräfte
Der MM MaschinenMarkt ist mit drei Juroren vertreten. Neben MM-Chefredakteur Frank Jablonski sitzen Victoria Sonnenberg, Expertin für Montage-, Handhabungs- und Robotertechnik, Werkzeuge und Zerspanungstechnik, sowie Robert Horn, Spezialist für Wirtschaftsthemen, Management und IT-Business, im Entscheidungsgremium.
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Prof. Dr.-Ing. habil. Marion Merklein arbeitet derzeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für Fertigungstechnologie (LFT). Neben der Mitgliedschaft in verschiedenen wissenschaftlichen Vereinigungen, etwa der Arbeitsgemeinschaft Umformtechnik, ist Frau Merklein in Forschungsverbünden aktiv. So ist sie Sprecherin des Sonderforschungsbereichs Transregio 73 „Umformtechnische Herstellung von komplexen Funktionsbauteilen mit Nebenformelementen aus Feinblechen – Blechmassivumformung“. Dieser Verbund wurde eingerichtet, um eine neue Fertigungstechnologie, die Blechmassivumformung, zu entwickeln. Merklein wurde 2013 mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG geehrt.
Prof. Dr. Christian Diedrich hat technische Kybernetik und Automatisierungstechnik studiert und in verschiedenen Firmen als Softwareentwickler und Planer von Automatisierungsanlagen gearbeitet. Seit 1992 war er am Institut für Automation und Kommunikation e.V. (ifak) Magdeburg als Bereichsleiter tätig. Die Promotion zum Thema der formalen Spezifikation für Feldbusprofile wurde 1994 an der Universität Magdeburg abgelegt. Seit 2005 ist er stellvertretender Institutsleiter des ifak und seit April 2006 hat er den Lehrstuhl „Integrierte Automation“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg inne. Diedrich ist in nationalen und internationalen Standardisierungs- und Fachgremien aktiv, etwa der IEC, der DKE oder der Plattform Industrie 4.0.
Dr.-Ing. Thomas Beck ist ein erfahrener Fachmann mit Überblick über den internationalen Maschinenbau. Derzeit ist Beck Vertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsführung bei der Kinkele GmbH & Co. KG, einem international tätigen Auftragsfertiger aus dem unterfränkischen Ochsenfurt. Nach Studium des Maschinenbaus und Promotion mit Auszeichnung arbeitete Beck unter anderem bei Mafi Transportsysteme und der amerikanischen Terex Corporation, wo er zuletzt die Gesamtverantwortung für Entwicklung und Vertrieb an allen europäischen Baumaschinenstandorten trug. Seit 2012 ist Beck nun bei Kinkele tätig.
Prof. Dr.-Ing. Dirk Bähre ist Inhaber des Lehrstuhls für Fertigungstechnik LFT an der Universität des Saarlandes. Er studierte Maschinenbau an der TU Kaiserslautern, promovierte über ein Thema aus dem Bereich der Zerspantechnik und leitete eine Forschungsgruppe. Anschließend arbeitete er im Geschäftsbereich Dieselsysteme der Robert Bosch GmbH. An der Universität des Saarlandes forscht und lehrt er in der Fachrichtung Materialwissenschaft und Werkstofftechnik. Seine Forschungsschwerpunkte sind abtragende und abrasive Feinbearbeitungsverfahren, die Analyse von Randzoneneigenschaften technischer Bauteile sowie Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion.
Prof. Dr. h. c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann leitet das Fachgebiet Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik am Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der TU Berlin. Hier studierte Uhlmann auch Maschinenbau, bevor er 1993 promovierte. Danach arbeitete er als Bereichsleiter für Forschung, Entwicklung, Anwendungstechnik und Patentwesen in der Firmengruppe Hermes Schleifmittel GmbH & Co., um darauf die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) sowie die Leitung des Fachgebiets Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik am Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin im Produktionstechnischen Zentrum Berlin zu übernehmen. Uhlmann ist unter anderem korrespondierendes Mitglied des College International pour la Recherche en Productique (CIRP).
Stand: 08.12.2025
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Erfahrung und Fachwissen sind also gegeben bei der Wahl des 1. Best-of-Industry-Awards. Bei der Jurysitzung Anfang Januar wurde entsprechend kontrovers über jeden einzelnen Nominierten diskutiert. In sieben Kategorien, etwa „Erkenntnisfortschritt“ oder „Technischer Nutzen“ vergab die Jury Punkte – und erörterte jedes Produkt im Detail, fachsimpelte über Innovationsgrad, Massentauglichkeit oder Alleinstellung. Die Ergebnisse dieser Diskussion erfahren Sie am 18. Februar 2016 – wenn der Best-of-Industry-Award feierlich an die Sieger, die Besten der Besten, verliehen wird. MM