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Wirtschaft 1zu1 investiert eine Million in Additive Fertigung

| Redakteur: Simone Käfer

Das österreichische Unternehmen 1zu1 investiert insgesamt 1,5 Mio. Euro in neue Fertigungsanlagen zur Additiven Fertigung und für den Spritzguss.

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Im Rapid-Prototyping-Center von 1zu1 Prototypen stehen bereits einige Lasersinteranlagen. Nun kommen weitere dazu.
Im Rapid-Prototyping-Center von 1zu1 Prototypen stehen bereits einige Lasersinteranlagen. Nun kommen weitere dazu.
(Bild: ©DarkoTodorovic|Photography|adrok.net)

1zu1 produziert Prototypen, Kleinserien- und Serienteile. Der Großteil seiner Investition fließt in die Additive Fertigung, teilt das Unternehmen mit. Diese würde immer stärker für die Serienfertigung genützt, wobei drei Anlagen Lasersintern und Stereolithografie in High-End-Qualität ermöglichen sollen. Als kostengünstige Einstiegstechnik bietet 1zu1 künftig auch das Highspeed-Sintern auf einer Anlage von HP an. Auch im Geschäftsbereich Spritzguss wurde eine weitere Anlage eingekauft.

Zu den vier Maschinen zur Additiven Fertigung gehören zwei P110 Velocis von EOS, die Teile binnen 24 Stunden im Lasersinterverfahren produzieren soll. Auch vom Jet Fusion 3D 4200 von HP verspricht sich 1zu1 Schnelligkeit, sieht die Technik jedoch eher als kostengünstige Einsteigervariante. Unmittelbar vor der Inbetriebnahme steht auch die Stereolithografie-Anlage ProX 800 von 3D-Systems. Sie soll Teile bis zu einer Diagonale von fast 1 m in höchster Qualität produzieren. Mit der neuen Anlage will 1zu1 künftig auch hochtransparente, glasklare Kunststoffteile fertigen. Bereits in Betrieb ist eine Anlage zur Pulveraufbereitung und eine der weltweit ersten Anlagen zum Färben von Lasersinterteilen.

Für größere Teile im Spritzguss

Im Bereich Spritzguss ergänzt 1zu1 noch im Herbst seine Produktionskapazitäten um eine vollelektronische, universell ausgerüstete Maschine mit 160 t Schließkraft von Sumitomo Demag. 1zu1 arbeitet im Spritzguss mit gefrästen Aluwerkzeugen, die eine Serienfertigung bis 50.000 Teilen zu geringeren Kosten als konventionelle Stahlwerkzeuge ermöglichen sollen.

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