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Weidmüller: Energie messen im Schaltschrank

Weidmüller zeigte einen Mix aus Hard- und Software für Steuerungen und Schaltschrank. Unter anderem kündigte das Unternehmen die Markteinführung seiner neuesten Energiemessmodule für das I/O-System u-remote an. Die vier Module decken die Bereiche 1-A-Stromwandler-Messung, 5-A-Stromwandler-Messung, Rogowski-Spulen-Messung und 333-mV-Messung ab. Dabei bieten sie präzise Messungen, höhere Genauigkeit und nahtlose Integration in bestehende Automatisierungssysteme.

Die Energiemessmodule wurden entwickelt, um den steigenden Anforderungen an die präzise Messung von Energie in industriellen Anwendungen gerecht zu werden. Sie heben sich im Vergleich zu ihren Vorgängern durch Schnelligkeit und eine höhere Genauigkeit der einzelnen möglichen Messungen ab. Die neuen Energiemessmodule bieten alle gängigen elektrischen Messwerte und offene Schnittstellen zur nashtlosen Integration in bestehende Automatisierungssysteme. Neben der zyklischen Übertragung von Messwerten können bis zu 128 weitere Werte über ein Mailbox-System übermittelt werden.

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Der neue unmanaged Switch 10Base-T1L SPE von Weidmüller bietet eine hohe Reichweite und Stromübertragung bei Profinet-Konformität der Klasse A. Der Switch gewährleistet eine zuverlässige Datenübertragung über Distanzen von bis zu einem Kilometer. Herkömmliches RJ45-basiertes Ethernet hat im Vergleich dazu eine Reichweite von 100 Metern. Auch die Performance ist mit 10 MBit/s Bandbreite deutlich höher im Vergleich zum RS485-Standard bei ähnlicher Distanz. Damit bietet der 10Base-T1L-SPE-Switch von Weidmüller nicht nur eine zuverlässige, sondern auch eine leistungsstarke Netzwerkanbindung für industrielle Geräte wie Sensoren, verglichen mit anderen Schnittstellen. Darüber hinaus ist das Steckgesicht des SPE-Anschlusses industrietauglich, was Mikrounterbrechungen in der Übertragung vorbeugt.

Der 10Base-T1L-SPE-Switch unterstützt Power over Data Line (PoDL) bis zu Klasse 14, damit lassen sich bis zu 50 Watt Leistung an einem Port des Switches bereitgestellt werden. Mit Features wie SCCP und Forcemode wird die Einrichtung der Stromversorgung neuer Geräte vereinfacht.

Die Quality-of-Service (QoS)-Funktionalität des 10Base-T1L-SPE-Switches ermöglicht die Ressourcenverteilung im Netzwerk und bewirkt, dass der Datenverkehr priorisiert wird. Damit haben wichtige Anwendungen Vorrang, und die Bandbreite kann optimal genutzt werden. Zudem wird durch dieses Feature die Profinet-Konformität der Klasse A erreicht, welche die nahtlose Anbindung in Profinet-kompatible Netzwerke ermöglicht.

Weidmüller erweitert das Betriebssystem u-OS in Version 2.2.0 um den Data Hub. Der Data Hub vernetzt auf u-OS installierte Anwendungen miteinander. Die Erweiterung dient als zentraler Ort, der die Daten der installierten Apps übersichtlich darstellt. Nutzer können dort die Werte vernetzen und sie so für andere Applikationen verwendbar machen. Durch HTTP-Requests können von heterogenen Maschinen Daten im Data Hub dargestellt und vernetzt werden – ohne aufwendiges Programmieren. Damit ist der Data Hub vor allem für Fertigungen geeignet, die nicht auf OPC UA basieren.

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