SPS-Marktübersicht Viel Neues für die Automatisierung

Quelle: Pressemitteilung 10 min Lesedauer

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Die 33. Ausgabe der SPS konnte mit 51.300 Besuchern und 1.114 Ausstellern auf dem nahezu komplett gefüllten Messegelände ein positives Signal in schwierigem Umfeld setzen. Die Aussteller zeigten eine Vielfalt von Neuheiten. Wir stellen Ihnen einige aus der Automatisierung vor.

(Bild:  Mesago Messe Frankfurt GmbH/Arturo Rivas)
(Bild: Mesago Messe Frankfurt GmbH/Arturo Rivas)

Schunk: Lösungen für die e-Mobility

Natürlich gab es auch eine Menge Neuigkeiten aus allen Bereichen der Automatisierung. Bei Schunk bildeten Branchenlösungen für die hochautomatisierte E-Mobility-Produktion einen der Schwerpunkte. Für die kostenintensivste Komponente im E-Auto, die Batterie, setzen große Hersteller zunehmend auf Rundzellenbatterien mit 46 Millimetern Durchmesser. Speziell für das Handling dieses Batteriezellentyps präsentierte das Unternehmen den Rundzellengreifer RCG mit pneumatisch gesteuertem Magnetsystem. Er ermöglicht sowohl das Handling einzelner Batteriezellen als auch – eingesetzt in Mehrfachgreifeinheiten – das präzise, prozesssichere Bestücken kompletter Batteriecluster ohne Störkontur.

Zudem präsentierte Schunk den Zentrischgreifer EZU, mit dem sich Be- und Entladeprozesse von zylindrischen Werkstücken zuverlässig umsetzen lassen. Über frei programmierbare Einstellungen wie Backenhub und Greifkraft kann der Greifer unterschiedliche Werkstückgrößen handhaben. Er ist komplett abgedichtet und arbeitet auch unter Einfluss von Spänen und Kühlschmierstoff zuverlässig. Dadurch eignet er sich vor allem für die Roh- und Fertigteilhandhabung in Werkzeugmaschinen.

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Im Schunk Control Center, einer übergeordneten Software und Steuerungsplattform, bieten sich viele Zusatzfunktionen, mit denen sich die Greifer in Betrieb nehmen, überwachen und optimieren lassen. So können Anwender zum Beispiel unterschiedliche Greifmethoden nutzen und so die Greifkraft im StrongGrip-Modus dynamisch auf bis zu 200 Prozent erhöhen.

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Die SPS in Nürnberg brummte auch in diesem Jahr wieder. Zwar sahen viele Unternehmen eher mit gemischten Gefühlen in die Zukunft, aber laut Firmen wie Beckhoff oder Phoenix Contact scheint die Talsohle erreicht zu sein. Besorgniserregend für den Standort Deutschland ist allerdings die Investitionsstrategie der Unternehmen, die zunehmend im Ausland Kapazitäten aufbauen. Auch hier ist Phoenix Contact ein gutes Beispiel: Zwar befindet sich am Stammsitz in Blomberg ein riesiger Erweiterungsbau des Logistikzentrums im Bau. Die größten Investitionen im Jahr 2025 gehen aber nach Indien, China, Mexiko und in die Türkei.

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